Leichtathletik: Nordhessische Wurfmeisterschaften in Bad Sooden-Allendorf

Eisige Kälte zum Auftakt

Zweiter Nordhessen-Titel mit dem Diskus in Folge: Henrik Stöber vom SSC Bad Sooden-Allendorf.

Bad Sooden-Allendorf. Gefühlt noch im Winter eröffneten am vergangenen Samstag die Werfer des SSC Bad Sooden-Allendorf mit den Nordhessischen Meisterschaften die Sommersaison. Bei gefühlten eisigen Temperaturen sorgten in der Altersklasse Männer mit Henrik Stöber im Diskuswurf, in der U 20 Max Lang (Kugel und Diskus) und Niklas Stöber (Speer) sowie in der U 18 Cedric Schneuker (Kugel) und Pascal Maillet (Speerwurf) für die ersten Titel.

Für den aus Wiesbaden stammenden 16 Jahre alten Pascal Maillet, der seit 2015 im Sportinternat wohnt, war es der erste Nordhessentitel. Die Siegerweite von 49,94 Meter bedeuteten gleichzeitig eine Steigerung seiner bisherigen Bestleistung um fünf Meter. „Es ist meine erste Saison mit dem 700 Gramm Speer. Im Sommer will ich die 56 Meter packen und bei den Süddeutschen Meisterschaften mitwerfen“, sagt das Speerwurftalent von Trainer Thomas Weise.

Für den Hessischen U 20-Kugelstoßmeister Maximilian Lang war es zu kalt, um die kalte 6 Kilogramm schwere Eisenkugel erneut über die 15 Metermarke zu wuchten. Sein Stoß auf 14,27m bedeutete dennoch den ungefährdeten Sieg vor seinem Trainingskollegen Jan Stöber (SSC/ 12,31m) und dessen Bruder Niklas Stöber (11,96m).

Doch auch einige weitere Allendorfer Werfer glänzten. So verbesserte sich der neue Nordhessenmeister im Speerwerfen, Niklas Stöber, im ersten Wettkampf mit dem 800g Männerspeer auf gute 42,36m und blieb damit fast neun Meter vor dem Geismarer Philipp Fuhrmann (34,66m). Maximilian Lang überraschte seinen Trainer mit seinem ersten 40 Meter Wurf im Diskuswerfen (40,44m) und siegte ebenfalls überlegen vor seinem Vereinskollegen Niklas Stöber (30,94m), der Zweiter wurde.

Bei dem 23-jährigen Henrik Stöber vom SSC Bad Sooden-Allendorf flog der Diskus zwar noch nicht optimal, dennoch reichte die Leistung zum zweiten Titelgewinn in Folge. Mit nur einem gültigen Versuch von 36,62m verwies er seinen Spangenberger Kontrahenten Valentin Enns (34,70m) auf den zweiten Rang. (raw)

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