Neukirchens Triathlon-Abteilung boomt - Trainer baut auf individuelle Betreuung

Erfolg mit Gerhard Marx

Trainingsfleißig: die Triathleten des SC Neukirchen mit (obere Reihe von links) Gerhard Kurzke, Thomas Huber, Chris Huber, Holger Göbel, Philipp Roth, Christopher Ide, Peter Roth, Thomas Klement, Christian Ihle, (mittlere Reihe) Frank Walter, Matthias Dietz, Marc Unger, Marco Haupenthal, Andre Lange, Lars Tenschert, Peter Unger, (vorn) Helmuth Storck, Stefanie Schulz, Lucia Dietz, Susanne Bartel, Julia Bartl, Trainer Gerhard Marx, Julian Kurz, Dorothee Weppler, Katja Braun, Daniela Ruppert-Marx und Marcel Mele. Fotos: Kasiewicz

NEUKIRCHEN. Frühes Aufstehen ist für ihn spätestens seit seiner Bäcker-Ausbildung kein Problem mehr. Und so verwundert es nicht, dass Gerhard Marx auch am letzten Samstag vor den Feiertagen in den Wäldern rund um die Neukirchener Knüllkampfbahn unterwegs ist. Während der Großteil seiner Athleten noch frühstückt, bereitet der Bäckermeister (im Ruhestand) das heutige Training vor: Bergläufe stehen für seine Schützlinge auf dem Programm. Bei Nebel und leichtem Nieselregen steckt Marx die Route ab, längst ausgemessen und exakt auf einer Karte verzeichnet.

Alles soll perfekt vorbereitet sein für die Triathleten des SC Neukirchen, die sich hier in einigen Stunden auf eine lange Saison vorbereiten - und dabei weiter an ihrer Erfolgsgeschichte schreiben wollen. Triathlon, der harte Mehrkampf aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, boomt. Zumindest in Neukirchen: 56 Athleten besuchten den Trainingsauftakt am 22. November; die normale Trainingsbeteiligung pendelt sich bei 30 bis 50 Athleten ein. Darunter auch Sportler aus Homberg, Alsfeld oder Kassel.

Zahlen, von denen heimische Fußball-Vereine (vor allem im Winter) nur träumen können. Als „absolut bemerkenswert“ empfindet Bernd Knauff die Entwicklung des kleinen Vereins, der mit seinen Topleuten sogar bei internationalen Wettkämpfen im Konzert der Großen mitmischt. „Es spricht sich immer mehr herum, dass man mit Gerhard Marx Erfolg hat“, sagt der Vorsitzende des SC Neukirchen.

Denn wer nach den Gründen für die starken Ergebnisse der SCN-Athleten sucht, landet unweigerlich bei ihrem Übungsleiter: Fünf- bis sechsmal pro Woche bittet der 66-jährige gebürtige Neukirchener zum Training. „Individuelle Betreuung ist ganz entscheidend“, sagt Gerhard Marx, der seinen ersten Triathlon 1983 in Bad Arolsen bestritt und danach Triathlon-Veranstaltungen in Neukirchen organisierte. Dabei muss der ehemalige Fußballer große Leistungsunterschiede berücksichtigen, zählen zu seinen Schützlingen doch sowohl sportbegeisterte Anfänger als auch absolute Topathleten wie Marc Unger.

Von Steffen Schneider

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