Hessische Leichtathletik-Meisterschaft: Hoos sichert sich Bronzemedaille

Fabelhafte Edenhofner

Gewann die Hesssische Meisterschaft im Speerwurf: Janina Edenhofner.

DARMSTADT. Zum Triumph für Janina Edenhofner (GSV Eintracht Baunatal) gestaltete sich die Hessische Leichtathletik-Meisterschaft der Männer und Frauen im Bürgerpark Nord in Darmstadt.

Als Dritte der Meldeliste angereist, schleuderte die Studentin aus Lohre im Speerwerfen bereits im ersten Durchgang das 600 Gramm schwere Wurfgerät auf 45,20 m. Das ist für die 22-Jährige eine persönliche Bestleistung und ein Fingerzeit in Richtung Deutsche Meisterschaft 2016 in Kassel. Favoritin Theresa Pohl (LG Wettenberg) eröffnete den Wettkampf mit 41,71 m und erhöhte im letzten Versuch auf 44,64 m. Als Zweite blieb ihr lediglich die Gratulation an die Siegerin.

Mit einer Steigerung auf 26,48 Sekunden qualifizierte sich Katharina Wagner (MT) für das Finale über 200 Meter der Frauen. Doch an dritter Position liegend, gab die 20-Jährige durch einen Krampf das Rennen vorzeitig auf. Als Elfte über 400 Meter in 62,62 Sekunden lief es für Katharina Strack (Lohre/GSV) ebenfalls nicht nach Wunsch.

Erst vor wenigen Tagen von einem Mallorca-Tripp zurückgekehrt blieb für Karolin Siebert (MT) über 800 Meter trotz ordentlicher 2:22,13 Minuten lediglich der neunte Rang. Als Sechste in 71,02 verfehlte Marie Wagner über 400 Meter Hürden den angestrebten Bereich unter 70 Sekunden.

Der dritte Rang über 400 Meter von Yannick Hoos (TuSpo Borken) ist das beste Resultat der Männer. In 49,94 unterbot der Student aus Gilsa erstmals die 50-Sekunden-Grenze und verfehlte hinter Steffen Schattner (LG Friedberg) Silber lediglich um 19 Hundertstelsekunden. Daniel Malychin (ESV Jahn Treysa) wird über eine Stadionrunde ebenfalls immer schneller und könnte als Fünfter in 50,82 noch in dieser Saison die 50-Sekunden-Barriere erreichen.

Über 800 Meter lief Martin Herbold (Homberg/PSV Grün-Weiß Kassel) bis auf 24 Hundertstel an seine Jahres-Bestzeit heran. Dennoch reichten 1:57,55 Minuten lediglich zum neunten Platz. Besser lief es für Tobias Stang (MT) über 400 Meter Hürden. Als Vierter in 61,21 Sekunden hinter Gunnar Habl (Wetzlar) ist der Malsfelder jetzt unangefochten die Nummer eins in Nordhessen. Obwohl er noch der U 20 angehört, schnupperte Magnus Riebeling (Neukirchen) als Elfter mit 3,70 m im Stabhochsprung die Höhenluft der Männer. (zct)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.