Gesamtsieg an Martin Herbold

Felix Plinke läuft Rekord beim Silvesterlauf in Ziegenhain

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Der große Sieger: Felix Plinke lief Rekord in Ziegenhain.

Ziegenhain – Der Rekord im Langstrecken-Rennen über 8100 Meter beim Silvesterlauf des TuSpo Ziegenhain ist gefallen. In einem Sturmlauf verbesserte Felix Plinke (LG Regensburg) die 22 Jahre alte Höchstleistung von Ulrich Wolf um sieben Sekunden auf 25:55 Minuten.

Und wurde für diese Leistung von Organisator Bernd Bick mit einem Sonderpreis belohnt. Der Münchner weilte zum Silvesterbesuch bei seinem ebenfalls für die LG Regensburg startenden Mannschafts-Kameraden Florian Orth in der Schwalm und suchte einen sportlichen Jahreswechsel. Bei Nieselregen und aufgeweichten Matsch-Passagen herrschten auf dem Rundkurs im Schützenwald anspruchsvolle Bedingungen.

Auf dem zweiten Rang erinnerte Matthias Berg (Neukirchen) an seinen Sieg im letzten Jahr und war in 27:12 Minuten mehr als eine Minute schneller als im Vorjahr an gleicher Stätte unterwegs. Dritter der ebenfalls Ferientage in der Region verbringende Michael Kovermann (Uni Konstanz) in 27:14 vor Martin Herbold (TuSpo Borken/27:43), der mit diesem Einsatz den Sieg im KSK-Schwalm-Eder-Laufcup perfekt machte.

Großer Auftritt von Jolina Vaupel

Dahinter die blaue Phalanx der Triathleten des SC Neukirchen mit Martin Huhndorf (29:17), Marc Unger (29:44), Frank Walter (30:10) und Erik Henninghausen (30:25). Hut ab vor Senior Peter Kalbfleisch (VfB Schrecksbach), der mit 81 Jahren die Distanz in bester Haltung in 54:47 Minuten bewältigte.

Zum großen Auftritt von Jolina Vaupel (TSV Geismar/34:21) gestaltete sich die Drei-Runden-Hatz über 8100 Meter der Frauen. Taktisch klug laufend tummelte sich die 16-Jährige aus Fritzlar im Feld der routinierten Athletinnen und lief bereits in der ersten Schleife den entscheidenden Vorsprung vor der Borkener Zahnärztin Theresa Koch (35:27) und W 40-Siegerin Sandra Klement (SCN/37:16) heraus.

Auf den Plätzen drehte Lena Dumeier (SG Chattengau/41:26) in der Cup-Wertung der W 20 auf den letzten Drücker den Spieß gegen Linda Keilbach (TB/44:04) noch um. Punktgleich war der direkte Vergleich ausschlaggebend für Dumeier, die jetzt bei der Sieger-Ehrung am 19. Januar in Gudensberg den Pokal in Empfang nehmen wird.

Über die Mittelstrecke der Männer (2740 Meter) tauchte der Mengsberger Medizin-Student Alexander Stern (USC Mainz) in 8:45 Minuten vor dem zeitgleichen Vorjahres-Sieger Paul-Simon Reiß (TuS Fritzlar/9:29) und Routinier Thorsten Kramer (LG Eder/9:29), der hier 1994 das Langstrecken-Rennen der Männer gewann, als Erster aus dem Schützenwald auf.

Im Mittelstrecken-Rennen der Frauen machte es die ebenfalls in der Schwalm weilende Projekt-Managerin Simona Greier aus Ostheim im bayrischen Teil der Rhön ihrem Freund Felix Plinke gleich und siegte souverän in 10:24 Minuten. Dieses ist in der 48-Jährigen Historie dieses Silvester-Klassikers die sechstschnellste gelaufene Zeit. Auf dem zweiten Rang ist die Elfjährige Sophia Fröhlich (TB/12:08) vor Miriam Aue (CJD Oberurff/12:58) die Überraschung. Trotz der Silvesterläufe allerorten registrierten die Organisatoren 242 Starter – 33 mehr als vor einem Jahr.  

VON LOTHAR SCHATTNER

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