Leichtathletik: Müder Orth mit gelungener Olympia-Generalprobe - Jennifer Zuban erreicht das Finale

Friedrich holt einzige Medaille

Carolin Friedrich

MÖNCHENGLADBACH. Florian Orth (LG Regensburg) und Carolin Friedrich (LAV Kassel) holten bei der Deutschen Langstaffel-Meisterschaft und gleichzeitig Deutschen Jugend-Meisterschaft im Grenzlandstadion in Mönchengladbach die Kastanien für die nordhessischen Leichtathleten aus dem Feuer. In 7:08,14 Minuten gewann die „Blauen“ aus der Oberpfalz unter 22 Formationen den Titel über 3 mal 1000 Meter der Männer.

Den Grundstein dafür legte Orth mit einem engagierten zweiten Teilstück und gab Schlussläufer Benedikt Huber zehn Meter Vorsprung mit auf die letzten zweieinhalb Runden. Erst am Donnerstag war der Zahnarzt aus Treysa aus der Höhe von St. Moritz zurückgekehrt und fühlte sich „noch etwas müde“. Frisch will er in zwei Wochen in Rio sein. Dann startet der 27-Jährige bei seiner Olympia-Premiere über 5000 Meter. Weniger gut lief es nach den letzten Erfolgen für Judith Entzeroth (Spangenberg). In 7:05,09 Minuten blieb für das Sprintteam Hessen über 3mal 800m der Frauen lediglich der 18. Platz.

Als Dritte im Speerwerfen der U 18 sorgte Carolin Friedrich (Guxhagen) für den einzigen Medaillenrang der nordhessischen Teilnehmer. Mit 46,98 m konnte die Junioren-EM-Starterin von Tiflis jedoch den Sieg ihrer DLV-Rivalin Lotte Reimann (LC Jena/49,78 m) nicht verhindern. Doch ihre DLV-Jahres-Bestleistung von 51,11 m hat weiterhin Bestand.

„Das war für mich ein schönes Abschiedsgeschenk“, sagte Trainerin Irena Gazda-Sogolla, nachdem feststand, dass Jennifer Zuban (TSV Remsfeld) unter 60 Starterinnen im Finale über 100 Meter der weiblichen Jugend U 18 stand.

Gazda-Sagolla zufrieden

Mit der achtschnellsten Zwischenlaufzeit von 12,177 gaben zwei Tausendstelsekunden für die Theodor-Heuss-Schülerin den Ausschlag gegen Amelie Dierke (Werdener TB/12,179 s). Das sind eineinhalb Zentimeter. Doch als Achte im Finale in 12,46 war die Spannung verloren. Zu Beginn des neuen Schuljahres wechselt Zuban in das Sportinternat der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt.

Unter Wert verkaufte sich Isabel Weitzel (ESV Jahn Treysa/45,03 m) als Neunte im Hammerwerfen der U 20. Bei der Hessischen Jugend-Meisterschaft vor drei Wochen in Bad Homburg flog das Vier-Kilo-Gerät noch auf 49,42 m. Für den dem Jahrgang 2000 angehörenden Elias Steiner (Niedermöllrich/LAV Uerdingen/200 m: VL 23,22 s) sowie für Lucas Gundlach (ESV/Hammer: 17. mit 52,67 m) kamen diese Titelkämpfe ein Jahr zu früh. (zct)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.