Leichtathletik: Orth Vierter und Siebter - Nadler beste Frau - Jahn Treysa glänzt mit acht Platzierungen

Friedrich und Zuban in Top-Ten

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Carolin Friedrich

Schwalm-Eder. 59 Platzierungen - eine Position weniger als Jahr zuvor - erzielten die Leichtathleten des Schwalm-Eder-Kreises in der deutschen Bestenliste 2017. 

Von den heimischen Klubs schossen die Aktiven des ESV Jahn Treysa dank der Leistungsstärke der Hammerwerfer mit acht Platzierungen den Vogel ab und bilden gemeinsam mit der MT Melsungen (sieben Positionen) die Leistungs-Schwerpunkte im Kreis. Vier Mal schafften die Nachwuchs-Athleten des TSV Remsfeld den Sprung unter die Besten. Mit jeweils zwei Positionen sind der TSV Obervorschütz sowie der TSV Spangenberg und der TSV Geismar in der Hitliste des Deutschen Leichtatheltik-Verbandes (DLV).

Einmal mehr erzielte Florian Orth (Treysa/LG Regensburg) die Top-Platzierungen der Männer. Der Zahnarzt aus der Schwalm ist nach Alwin Wagner (Los Angeles 1984/Diskus) erst der zweite Olympionike aus dem Kreis (Rio 2016/5000 m). Obwohl der 28-Jährige nach Differenzen mit dem DLV nur noch sporadisch antrat, reichten die im Frühjahr in Pao Alto/USA erzielten 13:43,75 Minuten über 5000 Meter zum vierten Rang. Anfang September gewann Orth bei der Deutschen Straßenlauf-Meisterschaft in Bad Liebenzell mit Simon Boch und Philipp Pflieger die Team-Meisterschaft über zehn Kilometer der Männer und ist in 29:17 Minuten in der Bestenliste als Siebter platziert.

2016 startete Dennis Horn (Elfershausen) noch für die MT und wurde nordhessischer Meister über 100 Meter der Männer. Nun führt der Student nach seinem Wechsel zur DSHS Köln mit der Mannschaft der Deutschen Sporthochschule mit 8551 Punkten die Wertung im Fünfkampf an. Sechs Jahre nach seinem Höhepunkt ist Jens Rautenkranz (TSV Spangenberg) im Hammerwerfen als 16. im DLV immer noch immer für 58,85 m gut.

Schein erstmals dabei

Daniel Hundt (Homberg) stand an der dritten Position bei der in 41,05 Sekunden als 17. notierten 4mal 100-Meter-Staffel der LG München. Erstmals taucht Henning Schein (TSV Obervorschütz) in 13:34,73 Minuten als 35. über 5000 Meter in der DLV-Bestenliste auf. Selbst mit 68 Jahren wird Kreis-Vorsitzender Joachim Bauer (Treysa/PSV) in 69:51,6 Minuten als 42. im 10 000m-Bahngehen geführt. 67,33 m im Speerwerfen brachten Henri Alter (MT) auf den 13. Rang der Junioren. In 33:35,6 Minuten überzeugte Lorenz Funck (MT) als 22. über 10 000 Meter.

Als 21. in 9:46,39 Minuten über 3000 Meter erzielte Dörte Nadler (Röhrenfurth/GSV Eintracht Baunatal) die beste Platzierung der Frauen. Mit 46,36m verbesserte sich Lisa Arend (MT) im Hammerwerfen auf den 39. Rang. Judith Entzeroth (Spangenberg) ist mit dem Sprintteam Hessen in 3:53,83 Minuten 15. über 4mal 400 Meter. Als 19. mit 50,02 m verteidigte Isabel Weitzel (ESV) ihre Position im Hammerwerfer der Juniorinnen. Der neue Kreis-Rekord von 4:02,98 Minuten brachte das Quartett der MT über 4mal 400 Meter mit Katharina Wagner, Rabea Pöppe, Lynn Olson und Franziska Ebert auf den 24. Platz.

Steiner fünf Mal platziert

Carolin Friedrich (LAV Kassel) ist die überragende Athletin im Nachwuchsbereich. Die 18-jährige aus Guxhagen gewann die Landes-Meisterschaft im Siebenkampf der weiblichen Jugend U 20 und führte bei den DLV-Titelkämpfen in Kienbaum das LAV-Team zum Sieg in der Mannschafts-Wertung. Als Neunte im Speerwerfen reichen 46,27m ebenfalls zu einer Top-Zehn-Platzierung auf Bundesebene. Das schaffte auch Jennifer Zuban (Homberg/ Wiesbadener LV) in 11,97 Sekunden als Neunte über 100 Meter der U 18. Mit Merle Hinz (15. mit dem LAV-Team der U 18) kommt eine weitere erfolgreiche Mehrkämpferin aus Guxhagen.

Lasse Gundlach (M 15/5. mit 59,06 m) sowie Leo Sommerlade (U 18/10. mit 59,41 m) und Lucas Gundlach (U 20/16. mit 56,93 m) sind weitere erfolgreiche Athleten aus der Hammerwurf-Riege des ESV Jahn Treysa. Unter fünf Platzierungen von Elias Steiner (Niedermöllrich/LAV Bayer Uerdingen) ragen der 13. Platz mit 6500 Punkten im Zehnkampf heraus. Fabian Feldmann im Diskuswerfen der M 15 (51,81 m) sowie Franka Scheuer im Hammerwerfen der W 14 (37,05 m) stehen beide als 11. für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im TSV Remsfeld.

Von Lothar Schattner

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