Nordhessische Leichtathletik-Meisterschaften in BSA - Heimische Starter und Starterinnen sahnten ab

Fünf Titel für die SSC-Athleten

Bad Sooden-Allendorf. Insgesamt 19 Medaillen gewannen die Leichtathleten des Gastgebers SSC Bad Sooden-Allendorf bei den nordhessischen Titelkämpfen. Neben fünf Titeln gab es noch sechs zweite Plätze und acht Bronzeränge für den SSC.

Die herausragenden heimischen Athleten gingen in den Altersklassen U 18 und U 14 an den Start. Frederic Müller imponierte dabei mit seinem deutlichen Sieg im Sprint über 60 Meter in ausgezeichneten 7,19 Sekunden. Der 14 Jahre alte Doppelmeister Philip Hennemuth setzte sich über 60 Meter und im Weitsprung durch. In beiden Disziplinen schaffte er auch neue persönliche Bestleistungen.

Einen kompletten Medaillensatz gab es für den SSC im Kugelstoßen der Altersklasse U 18. Hier siegte überraschend Jan Stöber mit 13,29 m vor seinem Zwillingsbruder Niklas (12,73 m) und Sportinternatler Maurice Winkler (11,37 m). Im Kugelstoßen der Männer kam Henrik Stöber mit der alten Wechseltechnik gut zurecht und belegte mit neuer Bestleistung von 13,84 m den zweiten Platz. Ebenfalls im Kugelstoßen siegte Max Lang in der Klasse U 20 mit guten 13,29 m. Ohne echte Konkurrenz tat sich der talentierte Internatsschüler zunächst recht schwer mit großen Weiten. Erst im vierten Versuch klappte es, die Marke von 13 Metern zu knacken.

Der Hochsprung in der Klasse U 20 der Mädchen verlief äußerst spannend. SSC-Athletin Hannah Linnenkohl stellte ihre eigene Bestleistung von 1,64 m ein und hielt daher lange mit der starken Konkurrenz mit.

Am Ende des Wettkampfes brachte diese Weite den dritten Platz hinter der Siegerin Carolin Klupsch vom SSC Vellmar, die ausgezeichnete 1,70 m übersprang sowie Mehrkämpferin Vanessa Grimm. Die für die LG Reinhardswald startende Athletin kam auf 1,67 m.

Der 16-jährige Weitspringer Julian Kleeberg vom SSC Bad Sooden-Allendorf schaffte im ersten Versuch 5,97 Meter und führte damit die Konkurrenz bis zum letzten Durchgang an. Dann aber hatte Yannik Wiegand vom Tuspo Borken noch seinen großen Auftritt. Im letzten Sprung sprang er mit 6,03 Meter exakt sechs Zentimeter mehr und schnappte dem Bad Sooden-Allendorfer den schon sicher geglaubten Titel noch vor der Nase weg. (red)

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