Hessische Meisterschaften: Malychin sprintet auf vierten Platz – Silber für Weitzel

Funck wird Vize über 5000 m

Gesteigert: Lorenz Funck (MT) wurde Vizemeister über fünf Kilometer.

GELNHAUSEN. Lorenz Funck (MT) erzielte das Top-Resultat der heimischen Starter bei der Hessischen Leichtathletik-Meisterschaft der Männer und Frauen in Gelnhausen. Über 5000 Meter erkämpfte der 20-Jährige im nordhessischen Duell hinter Philipp Stuckhardt (LG Alheimer) die hessische Vize-Meisterschaft und verdrängte Markus Heidl (Spiridon Frankfurt) auf den dritten Platz. In 16:02,72 Minuten steigerte sich der Industriemechaniker aus Obermelsungen gegenüber Kassel 2015 um mehr als neun Sekunden.

Über 400 Meter stürmte Daniel Malychin (ESV Jahn Treysa) hinter der Konkurrenz aus Mittelhessen auf den vierten Rang. Doch in 50,15 muss der Kommissaranwärter der Polizei Hessen weiter auf den Durchbruch in den 49-Sekunden-Bereich warten.

Wagner scheitert am Podium

Unter elf Startern wurde Benedikt Orth (ESV) in 51,73 Sekunden hier Sechster. Trotz persönlicher Bestzeit von 2:03,06 Minuten reichte es für Benjamin Lückert (SC Steinatal) über 800 Meter lediglich zum 13. Platz. Tobias Stang (MT) steigerte über 400 Meter Hürden seine Jahres-Bestzeit von 61,82 auf 60,38 Sekunden. Dennoch waren als Siebter die Medaillenränge nicht erreichbar. Ebenso erging es dem Industrie-Kaufmann aus Malsfeld als Vierter mit 12,99 m im Dreisprung.

Über 400 Meter der Frauen wird Katharina Wagner (MT) immer schneller. Als Vierte in 60,29 fehlten der Kunst-Studentin lediglich 13 Hundertstelsekunden am Edelmetall. Eine Steigerung auf 61,07 Sekunden brachten Rabea Pöppe (MT) auf den sechsten Platz. Über 1500 Meter lief Dörte Nadler (Röhrenfurth/GSV Eintracht Baunatal) bei ihrem letzten Test vor der DM in Erfurt, wo sie über 5000 Meter qualifiziert ist, so schnell wie seit vier Jahren nicht mehr und konnte unter 17 Starterinnen in 4:39,63 Minuten dennoch den dreifachen Triumph der von Lisa Oed (SSC Hanau) angeführten südhessischen Athletinnen nicht verhindern.

Edenhofner sucht Form

Trotz ihrer 20 Jahre kann Isabel Weitzel (ESV) ihre Medaillen im Hammerwerfen kaum noch zählen und verdrängte als Zweite mit 47,15 m im vierten Versuch die bereits enteilte Rebecca Katharina Müller (LGE Frankfurt/46,77 m) auf den Bronzerang. Als Vierte mit 44,78 m bestätigte Lisa Arend (MT) ihren 46,20-Meter-Wurf im Dauerregen von Spangenberg. Im Speerwerfen sucht Janina Edenhofner (Lohre/GSV/5. mit 38,03 m) als Titelträgerin von Darmstadt 2015 weiterhin nach ihrer Form.

Von Lothar Schattner

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