Leichtathletik: Norddeutsche Meisterschaften am Wochenende im Jahnstadion

Göttinger Titel gut möglich

Jahnstadion Göttingen: Wie hier vor zwei Jahren bei den deutschen U 23-Meisterschaften an diesem Wochenende wieder das Mekka der norddeutschen Leichtathleten. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Nach den Deutschen U 23-Meisterschaften in den Jahren 2009 und 2013 steht mit den Norddeutschen Meisterschaften zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre das Göttinger Jahnstadion im Mittelpunkt eines leichtathletischen Großereignisses. Insgesamt gingen beim ausrichtenden NLV-Kreis Göttingen mehr als 1300 Meldungen aus 167 Vereinen der Landesverbände Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ein.

Nach der LG Hannover und der LG Nord Berlin ist die heimische LG Göttingen mit der dritthöchsten Aktivenzahl vertreten. Ambitionen auf Finalplatzierungen und Medaillenränge gibt es zur Genüge und ein Blick auf die Meldelisten verrät, dass selbst Titelgewinne für die Göttinger Leichtathleten nicht ausgeschlossen sind.

Chance zur Normerfüllung

Ausgetragen werden die Meisterschaften in der Hauptklasse Männer/Frauen sowie der U18 Jugend. Diese Aufteilung ist sinnvoll, weil in der Hauptklasse dann auch U 20-Jugendliche bzw. bei den U 18 auch U16-Jugendliche starten können. Durch den frühen Termin sind die Norddeutschen Meisterschaften für viele Athleten Gelegenheit zur Normerfüllung für die nationalen Titelkämpfe, die am letzten Juli-Wochenende in Nürnberg (Männer/Frauen) bzw. am ersten August-Wochenende in Jena (Jugend) stattfinden.

Für einige deutsche Top-Athleten wird es in Göttingen aber auch um Qualifikationsnormen für hochrangige internationale Meisterschaften gehen. Durchaus bekannte Namen sind der Meldeliste zu entnehmen. So startet im Hochsprung der Männer mit Eike Onnen (LG Hannover), WM-Siebter in Osaka und nach jahrelangen Verletzungsproblemen und einem Formtief mittlerweile fast in der Verfassung früherer Tage. Raúl Spank (LG Nord Berlin), WM-Bronzemedaillengewinner 2009 in Berlin, wird hingegen nur im Dreisprung zu sehen sein. Onnen’s Schwester Imke (LG Hannover), die vor Wochenfrist Deutsche U23-Meisterin im Hochsprung wurde, dürfte bei den Frauen als Nummer 2 der DLV-Jahresbestenliste nicht zu schlagen sein. Im Stabhochsprung der Frauen ist Annika Roloff (MTV 49 Holzminden) favorisiert, die sich kürzlich mit 4,45 Metern in die nationale Spitze gesellte. (dn/nh)

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