Leichtathletik: Sebexerin verpasst knapp das Podest

Lara-Noelle Steinbrecher wird Vierte bei U23-DM

53,46 Sekunden: Mit dieser 400-Meter-Zeit landete Lara-Noelle Steinbrecher aus Sebexen am Sonntag in Koblenz auf dem vierten Rang.
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53,46 Sekunden: Mit dieser 400-Meter-Zeit landete Lara-Noelle Steinbrecher aus Sebexen am Sonntag in Koblenz auf dem vierten Rang.

Haarscharf den Sprung auf das Podest verpasst hat am Sonntagnachmittag Leichtathletin Lara-Noelle Steinbrecher bei den Deutschen Meisterschaften der U23 in Koblenz.

Koblenz - Im Stadion Oberwerth landete sie über die 400 Meter auf dem vierten Platz. Im Finale kam die Sebexerin, die für den SC Magdeburg startet, nach 53,46 Sekunden ins Ziel. Damit verpasste sie den Bronzerang, den Brenda Cataria-Byll (LG Olympia Dortmund/53,35 Sekunden) belegte, nur ganz knapp. Der DM-Titel ging an Luna Thiel (VfL Eintracht Hannover/53,11 Sekunden) vor Mona Mayer (LG Regensburg/53,21 Sekunden).

Die Ergebnisliste komplettierten Judith Franzen (Bayer Leverkusen/54,16 Sekunden) als Fünfte sowie Elisa Lechleitner (LAZ Ludwigsburg/54,45 Sekunden). Lara-Noelle Steinbrecher (Jahrgang 2003) war die jüngste Starterin im Endlauf. Ihre Konkurrentinnen waren zwei beziehungsweise vier Jahre älter.

Um die Norm für die U23-Europameisterschaft in Tallin zu knacken, hätte die Sebexerin noch ein bisschen schneller sein müssen (53,15 Sekunden). Das gelang bei diesen Titelkämpfen lediglich Siegerin Luna Thiel. Steinbrecher absolvierte die Stadionrunde auf der Außenbahn, lag bis zum Einbiegen auf die Zielgerade sogar noch leicht vorn, musste im Endspurt aber dann drei ihrer Mitstreiterinnen vorbeiziehen lassen.

Um im Endlauf am Sonntag dabei sein zu können, musste Lara-Noelle Steinbrecher tags zuvor das Halbfinale meistern. Aus zwei Läufen qualifizierten sich jeweils die beiden Laufschnellsten sowie zwei weitere Zeitschnellste. Steinbrecher war im zweiten Lauf dran - und machte es durchaus ein wenig spannend. Sie hatte die 400 Meter nach 53,84 Sekunden absolviert und buchte ihr Finalticket als Zweite damit direkt hinter der späteren Deutschen Meisterin Luna Thiel (53,24 Sekunden).

Die Dritte dieses Laufes, Judith Franzen aus Leverkusen, kam jedoch nur minimale 0,01 Sekunden nach der Sebexerin über die Ziellinie. Doch auch sie durfte als beste Zeitschnellste beim Finale dabei sein und wurde letztlich Fünfte.  (Marco Washausen)

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