Hessische Meisterschaften der Senioren: Elf Mal Gold abgeräumt

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Starke Leistungen wurden mit vier Goldmedaillen bei den Hessischen belohnt: Diana Richter vom TSV Korbach.

Neu-Isenburg. Mit 24 Medaillen im Gepäck kehrten die Leichtathleten aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg von den Hessischen Meisterschaften der Senioren in Neu-Isenburg zurück - eine gute Bilanz. Elf Mal ging eine Goldmedaille an die heimischen Oldies.

Und dabei war mit Tatjana Schilling eine der herausragenden Sportlerinnen der vergangenen Jahre nicht mal am Start: Die Lelbacherin fehlte aufgrund einer Muskelverletzung, die sie sich schon vor den Nordhessischen Meistershaften zugezogen hatte. „Es wäre zu gefährlich gewesen, schon in Neu-Isenburg wieder an den Start zu gehen. Passiert dort was, kann die ganze Saison vorüber sein“, sagte Schilling, die in den kommenden Tagen das Training wieder aufnehmen wird. Schließlich stehen vom 9. bis 11. Juli in Zittau die Deutschen Meisterschaften an.

Holte Silber über die 400 Meter der M 50: Jens Simon.

Dafür brachten sich ihre Korbacher Vereinskolleginnen in Position, denn Diana Richter, Marion Tenbusch und auch Eva-Maria Zürker sammelten in Südhessen fleißig Medaillen. Richter holte in der W 40 überlegen Gold über die 100 Meter in guten 14,01 Sekunden, ebenso Rang eins gab es im Hochsprung (1,38 Meter) im Weitsprung (4,61 Meter) und mit dem Speer (29,71 Meter). In allen Disziplinen übertraf sie die Norm für Zittau teils deutlich. Silber holte sie mit dem Diskus (27,13 Meter).

Marion Tenbusch (W 45) gewann in 13,9 Sekunden über die 80 Meter Hürden ebenso Gold wie mit 1,32 Metern im Hochsprung. Bronze gab es im Weitsprung (4,07 Meter).

Zürker sicherte sich in der W 40 Silber über die 100 Meter (15,31 Sekunden) und im Kugelstoßen (9,17 Meter), Bronze gab es Weitsprung (3,77 Meter) und Diskus (24,92 Meter).

Drei Medaillen in der W 65 sammelte Brigitte Saborni (Fürstenberg): Silber im Hochsprung (0,95 Meter) sowie Hammerwurf (23,84 Meter) und Bronze im Kugelstoßen (7,53 Meter).

Bei den Männern räumten die Athleten aus dem Waldecker Kreis ebenfalls fleißig Medaillen ab - die meisten in den Wurfdisziplinen. Gold gab es für Peter Dravoj (Bad Arolsen, M 55) im Speerwurf - mit 40,32 Metern siegte er überlegen und unterbot die Norm für Zittau deutlich.

Mit 11,63 Metern im ersten Versuch hatte Eckhard Kiel (Korbach) sich Gold im Kugelstoßen der M 60 geschnappt, Silber gab es im Speerwerfen mit 37,2 Metern. In der M 70 sicherte sich sich Edwin Martin (Korbach) mit 32,78 Metern den hessischen Titel im Diskus. Eine Altersklasse höher war der Bad Arolser Hermann Götte im Kugelstoßen der M 75 nicht zu schlagen: Gold mit 11,62 Metern.

In den Laufdisziplinen setzte sich Herbert Wilke (Korbach, M 55) über die 10 000 Meter in 37:46,14 Minuten an die Spitze des Feldes.

Jens Simon und Andreas Linnemann (beide LG Eder) waren die einzigen beiden Starter aus dem Kreis Frankenberg. Simon holte sich in der M 50 Silber über die 400 Meter in 60,39 Sekunden. Linnemann brachte zwei Mal Bronze mit in die Heimat: Über die 100 Meter der M 55 in 12,96 Sekunden und über die 200 Meter in 27,18 Sekunden. Alle drei Zeiten lagen unter der Norm für Zittau.

Alle Ergebnisse unter www.hlv.de

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