Erfolgreiche Leichtathleten

Hödl vom SSC Vellmar fliegt auf Platz eins

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Kaum trainiert, und doch Erster: Weitspringer Christopher Hödl vom SSC Vellmar.

Kassel. Verrückt: Christopher Hödl vom SSC Vellmar hat kaum trainiert. Und doch siegte Weitspringer bei der Nordhessischen Meisterschaft.

Neben dem Doppelsieg von Philipp Stuckhardt (PSV) und Florian Engel (LG Vellmar) über 1500 Meter der Männer sowie den drei Erfolgen der Vellmarerin Carolin Klupsch (wir berichteten) gab es bei der Nordhessischen Meisterschaft der Leichtathleten im Auestadion in Kassel weitere 15 Siege für die Athleten des Kreises Kassel.

An frühere Glanzzeiten erinnerte der Weitsprung der Männer. Mit nur wenigen Trainingseinheiten legte Sven Eichel (SSC Vellmar) bereits im zweiten Durchgang 6,68 m vor und konnte sich dennoch nicht freuen. Im letzten Versuch ließ Christopher Hödl (SSC) seine frühere Klasse aufblitzen und zog mit einem Flug auf 6,70 m noch vorbei. Nach eigenem Bekunden reichte dem Student dazu eine Übungsstunde. Artur Scherflink (LAV Kassel) legt ebenfalls immer wieder Wettkampfpausen ein und bewältigte im Hochsprung 1,85 m dennoch im ersten Versuch.

Überhaupt erwischten die Hochspringer einen guten Tag. In der männlichen Jugend U 20 notierten Marten Eckardt (LAV/1,82 m) und Niklas Reinhardt (LG Kaufungen/1,79 m) ebenso einen Doppelsieg wie Tim Niemeier (LAV/1,79 m) und Noah Rinder (LAV/1,76 m) in der U 18. Acht Zentimeter fehlten Tim Niemeier (6,13 m) hinter Julius Gerke (TSV Twiste/6,21 m) am Erfolg im Weitsprung. Hendrik Schade (LAV) als Dritter über 100 (11,68 s) und 200 Meter (23,82 s) sowie Jonas Kilian (KSV Baunatal/4:21,16) als Zweiter über 1500 Meter jeweils in der U 18 überdecken das weniger gute Abschneiden der männlichen Jugend in den Läufen.

Dafür sprangen die Mädchen des LAV Kassel auf der Tartanbahn in die Bresche und erkämpften über 100 Meter der weiblichen Jugend U 18 unter 17 Athletinnen die ersten fünf Positionen. Mit einer Steigerung auf 12,42 Sekunden erfüllte Laury Carilus ebenso die Norm für die Deutsche Jugend-Meisterschaft wie Lea Willenweber in 12,61 Sekunden für die DLV-Titelkämpfe der U 16. Ebenso deutlich unterboten Willenweber sowie Lilly Müller, Lyne Carilus und Laury Carilus in 49,01 Sekunden beim Sieg über 4 x 100 Meter die Norm.

Selbst die zweite LAV-Formation mit Kerstin Beuermann, Elena Pflüger, Laura Ivisic und Paula Tetem blieb in 51,53 Sekunden noch vor der LG Reinhardswald und der StG Schwalm-Eder. Lediglich ein Zentimeter trennte Kerstin Beuermann (5,15 m) und Lea Willenweber (5,14 m) beim Doppelsieg im Weitsprung.

Merle Hinz (LAV) war die erfolgreichste Athletin in der weiblichen Jugend U 20.

Über 1500 Meter kamen die von der Junioren-Internationalen Ilse Gutschank trainierten Paula Ickler (U 20/5:33,53) und Luisa Nitschke (U 18/5:55,86) zu Titelehren. Übertroffen wurden diese Erfolge von der jungen Stabhochspringerin Charlotte Alsmann (GSV Eintracht Baunatal). Ohne ernsthafte Konkurrenz steigerte sich die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schülerin von 3,30 m auf 3,60 m und freute sich über das Ticket für die Jugend-DM Ende Juli. 

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