Leichtathletin aus Sebexen wird Achte über 400 Meter

Lara-Noelle Steinbrecher bei Deutscher Meisterschaft im Endlauf

Auf der Innenbahn absolvierte Lara-Noelle Steinbrecher (SC Magdeburg) die Stadionrunde in Braunschweig. Neben ihr Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim).
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Auf der Innenbahn absolvierte Lara-Noelle Steinbrecher (SC Magdeburg) die Stadionrunde in Braunschweig. Neben ihr Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim).

Vater Thomas Steinbrecher fasste es kurz und knapp - aber überaus passend - zusammen, was seine Tochter Lara-Noelle Steinbrecher gerade geleistet hatte.

Braunschweig / Sebexen - „Stark“ schrieb er über einen Facebook-Post, der die Starterliste des nächsten Tages für den Endlauf über die 400 Meter der Frauen bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Braunschweig zeigte.  Auf Bahn 1: Lara-Noelle Steinbrecher aus Sebexen, die für den SC Magdeburg startet.

Ein toller Erfolg, den sich Steinbrecher mit einem beherzten Auftritt im Halbfinale verdient hatte. Auf der Innenbahn absolvierte sie die Stadionrunde im zweiten Lauf und kam nach 53,08 Sekunden ins Ziel - Platz fünf und neue persönliche Bestzeit (zuvor 54,24)! Mit dieser Marke rutschte die Sebexerin als Gesamt-Achte ins Finale der besten deutschen Läuferinnen über die 400 Meter. Wohl gemerkt als deutlich jüngste Starterin (Jahrgang 2003). Wie eng die Ticketvergabe für den Endlauf war, zeigt der Blick auf das Klassement: Die Dortmunderin Brenda Cataria-Byll (53,18) auf Platz neun war lediglich 0,1 Sekunden langsamer als Lara-Noelle Steinbrecher.

Doch die hatte ihren Platz im Kreise der Besten sicher und durfte tags darauf im Finale ran. Die Nase vorn hatte dort Corinna Schwab (LAC Erdgas Chemnitz), die nach 52,54 Sekunden die Ziellinie überquerte und damit Deutsche Meisterin wurde. Schwab hatte auch bereits das Halbfinale als Zeitschnellste hinter sich gebracht (51,93 Sekunden).

Lara-Noelle Steinbrecher startete erneut auf der Innenbahn. An ihre Zeit des Vortages konnte sie (wie auch alle anderen Läuferinnen) zwar nicht anknüpfen, lieferte sich speziell mit Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim) und Alica Schmidt (SCC Berlin) jedoch ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztlich wurde Lara-Noelle Steinbrecher hervorragende Achte (53,71 Sekunden), hatte aber nur minimale Rückstände auf die sechstplatzierte Mergenthaler (53,62) sowie Schmidt auf Platz sieben (53,64).

Lara-Noelle Steinbrecher hat mit diesem Auftritt die Normen für die U20-EM (54,50) und die WM (54,30) souverän erfüllt. (Marco Washausen)

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