Leichtathletik

Kreismeisterschaften: Siege über 100m und 200m - Bruns als Sprintkönig

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Für manchen Teilnehmer eine hohe Hürde: Die Kreismeisterschaften der Leichtathleten mal aus einer anderen Perspektive fotografiert. 

Göttingen. Eine reibungslose Kreismeisterschaft erlebten am vergangenen Samstag die Leichtathleten aus Göttingen und Osterode.

Bei warmem Wetter wurden trotz kleiner Teilnehmerfelder einige Leistungen erbracht, die auch niedersachsenweit für eine vordere Platzierung gereicht hätten.

Im 100 Meter Sprint der Männer gewann Christoph Bruns (LG Göttingen) mit deutlichem Vorsprung in 11,18 Sekunden. Schneller war nur Louis Knüpling (10,99 Sekunden) vom TSV Asendorf, der außer Konkurrenz angetreten war. Bruns sicherte sich außerdem den Sieg auf der 200-Meter-Strecke (22,65 Sekunden). Dort erzielte sein Vereinskamerad Monte Knaak, der eigentlich noch der U 20 angehört, den zweiten Platz und stellte in 23,05 Sekunden eine neue Bestleistung auf.

Im Kugelstoßen und Diskuswurf siegte wie erwartet Martin Koch (ebenfalls LG Göttingen). Mit 13,40 Meter und 39,55 Metern blieb er jedoch etwas unter seinem Leistungsvermögen. „Eigentlich hatte ich mir 14 Meter und über 40 Meter vorgenommen“, kommentierte er seine Leistung. Für die U 23-Meisterschaften am 30. Juni/01. Juli in Heilbronn stehen nun vor allem Krafttraining mit hohen Gewichten und Sprints auf dem Programm, um an der Schnellkraft zu arbeiten.

Vier Wettbewerbe gewonnen

Unter den jüngeren Athleten machte vor allem Kevin Gellert (LG Göttingen, M 13) auf sich aufmerksam. Er entschied gleich vier Wettbewerbe für sich. Im 60 Meter-Hürdenlauf lieferte sich Gellert ein Duell mit Milian Zirbus (LG Osterode), das er in 10,57 Sekunden knapp für sich entschied. Beide Athleten dürften damit eine vordere Platzierung in der aktuellen Landesbestenliste erreicht haben. Gellert verbesserte zudem seine bisherige Saisonbestleistung im Ballwurf um drei auf 46,50 Meter, womit er ebenfalls zu den besten Niedersachsen gehört, ebenso wie mit seiner Steigerung auf 28,06 Meter im Diskuswurf. Seinen vierten Titel erzielte er im Hochsprung mit 1,40 Meter.

In den Frauenwettbewerben sorgte vor allem Lisanne Rieker (LG Göttingen) für gute Leistungen. Sie übersprang 1,68 Meter im Hochsprung und landete im Weitsprung bei 5,65 Meter. Dort erzielte Vereinskameradin Anja Bosold eine neue Bestleistung (5,21 Meter).

Angelina Westphal siegte in der W 15 sowohl im 100 Meter Sprint (13,44 Sekunden) als auch im Weitsprung (4,56 Meter). Luisa Brämer (LG Eichsfeld) gewann in der W 14-Konkurrenz im Weitsprung (4,53 Meter) und im Hochsprung (1,46 Meter), ebenso wie Milly Erhardt in der W 12 (1,37 und 4,32 Meter). Vereinskollegin Angelina Poppe gewann in der W 12 gleich dreimal, wobei ihre 75 m-Zeit von 10,81 Sekunden, welche derzeit Rang fünf in Niedersachsen bedeutet, besonders hervorzuheben ist.

Nur vier Versuche

Trotz reibungslosen Ablaufs bemängelten einige Teilnehmer, dass ihnen nur vier Versuche in den technischen Disziplinen zur Verfügung standen. Diese Regelung löst den üblichen Vor- und Endkampf, der jeweils aus drei Versuchen besteht, ab. Da die Wettbewerbe durch die kleinen Teilnehmerfelder jedoch ohnehin schnell durchführbar sind, zieht der Kreisverband in Erwägung, den Athleten zukünftig wieder drei bzw. sechs Versuche zu gewähren. „Die Athleten freuen sich auch, wenn sie sechs Versuche haben“, so Kreis-Vorsitzende Corinna Klaus-Rosenthal. (ts/nh)

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