Sebexerin siegt über 200 Meter und mit der Magdeburger 4x200-Meter-Staffel

Lara Steinbrecher holt Doppel-Gold bei Deutscher Meisterschaft

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Stolz auf das Erreichte: Lara Steinbrecher mit einer ihrer beiden Goldmedaillen.

Neubrandenburg – Lara Steinbrecher, Leichtathletin aus Sebexen in Diensten des SC Magdeburg, ist einfach nicht zu bremsen. Ihrer bisher bereits herausragend verlaufenen Hallensaison setzte die 17-Jährige am vergangenen Wochenende die Krone auf. Die U18-Starterin holte Doppel-Gold bei den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg und war damit die erfolgreichste Athletin bei diesen Titelkämpfen.

Über ihre Paradedisziplin 200 Meter sowie mit der Magdeburger 4x200-Meter-Staffel zeigte sie der Konkurrenz die Hacken. Da war es zu verschmerzen, dass es zum Auftakt der DM beim Speerwurf alles andere als rund gelaufen war. Hier wurde Steinbrecher lediglich Zehnte.

Stolz auf das Erreichte: Lara Steinbrecher mit einer ihrer beiden Goldmedaillen.

Deutlich besser präsentierte sich die Sebexerin über die 200 Meter. Im zweiten von insgesamt neun Vorläufen gelang ihr ein starker Auftritt in 24,28 Sekunden. Niemand war schneller. Nach knapp zwei Stunden Pause folgte das Finale, in dem die acht Schnellsten in zwei Läufen die Deutsche Meisterin kürten. Steinbrecher war im zweiten Lauf dabei. 24,33 Sekunden waren zu schlagen. Auf Bahn vier ging sie in den Startblock. Die härteste Konkurrentin, Svenja Pfetsch, startete auf Bahn drei. Nach der Hälfte hatte Pfetsch die Startvorgabe aufgeholt und ging in der Kurve nach vorn. Doch dann kam die Zielgerade: Steinbrecher zog das Tempo an und überholte ihre Konkurrentin. Mit neuer persönlichen Bestleistung von 24,06 Sekunden wurde sie Deutsche Meisterin.

Zwei Stunden später stand das Finale über die 4x200 Meter auf dem Programm. Tags zuvor hatten sich die Magdeburgerinnen mit einer reinen U18-Staffel dafür qualifiziert und quasi ganz nebenbei mit 1:38,08 Minuten den deutschen Rekord aus dem Jahr 1991 verbessert.

Im Finale war Lara Steinbrecher, wie bereits im Vorlauf, an Position zwei gefordert. Nach einem guten Wechsel übernahm sie den Staffelstab von Christina Onwu Akomas. Sie brachte ihre Staffel auf die Siegerstraße und übergab mit deutlichem Vorsprung auf Justine Wehner. Diese hielt den Abstand und übergab an Viviane Heilmann. Auch sie ließ nichts mehr anbrennen - 1:37,62! Klar, dass das danach ausgiebig gefeiert wurde. 

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