Platz fünf für Sebexerin in Aserbeidschan

Lara Steinbrecher überzeugt auch auf internationaler Ebene

Im 32 000 Zuschauer fassenden Stadion von Baku: Lara Steinbrecher aus Sebexen. 

Baku – Eine Woche voller neuer Erfahrungen und Eindrücke liegt hinter Lara Steinbrecher aus Sebexen. Die Leichtathletin vertrat in der Altersklasse U18 die deutschen Farben beim Europäischen Olympischen Jugend-Festival (EYOF), welches in Baku in Aserbaidschan stattfand. Und dort gelang ihr der erste internationale Erfolg.

Steinbrecher gehörte zum elitären Kreis von nur 24 deutschen Sportlern, die an diesen Wettkämpfen teilnehmen durften. Als Deutsche Meisterin über die 300 Meter wurde sie in den 400-Meter-Bundeskader berufen. Mit 59,76 Sekunden gelang ihr die Qualifikation für Baku über die 400 Meter Hürden.

Nach der Eröffnungsfeier am Montag wurde es für die Altämterin am Dienstag ernst. Im ersten von drei Vorläufen musste sie ran und war laut eigener Aussage „tierisch aufgeregt“. Doch sie hatte ihre Nervosität im Griff. Mit 60,18 Sekunden kam sie als Zweite ins Ziel und zog somit ins Finale ein. Das folgte zwei Tage später. Lara Steinbrecher startete gut und lag beim Einbiegen auf die Zielgerade an dritter Position. Dann trat sie allerdings in die letzte Hürde, verlor Tempo und wurde schließlich mit 59,93 Sekunden Fünfte. Ein überaus beachtenswertes Ergebnis. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Sebexerin zum jüngeren U18-Jahrgang gehört.

Etwas bedauerlich für die Aktive des SC Magdeburg war die Tatsache, dass parallel zum Jugend-Festival die deutschen Meisterschaften der U18 und U20 in Ulm stattfanden. Steinbrecher hätte beispielsweise mit ihrer Zeit aus Baku die 400 Meter Hürden gewonnen. Mit ihrer Bestzeit (59,76) ist sie Erste der deutschen Rangliste. Über die 400 Meter flach (54,93) ist sie Zweite, über 200 Meter ist Lara mit 24,27 Sekunden in dieser Wertung Dritte. Diese Zeit blieb bei den deutschen Meisterschaften unerreicht.

Dennoch blickt die 16-jährige Sebexerin auf eine sehr ereignis- und erfolgreiche erste U18-Saison zurück, die mit dem Gewinn des WM-Titels mit ihrem Schulteam im Mai in Split begann und nun mit dem fünften Platz bei ihrem ersten internationalen Finale im fernen Aserbaidschan endete. 

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