Heimische Athleten in Spanien gestartet

Laura Hottenrott läuft in Barcelona Norm für EM

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Grund zur Freude: Kuno und Laura Hottenrott.

Eigentlich kann sich jetzt erstmal zurücklehnen. Die Kasselerin Laura Hottenrott hat am Sonntag in Barcelona die Qualifikationsnorm für die Halbmarathon-Europameisterschaft unterboten. Als 14. in der Frauen-Gesamtwertung kam die 27-Jährige, die für den TV Wattenscheid startet, nach 1:11:56 Stunden ins Ziel.

Da die Norm für die EM-Norm bei 1:14:09 Stunden liegt und Hottenrott in Barcelona ihre persönliche Bestzeit von 1:13:12 Stunden deutlich steigerte, macht sie sich nun Hoffnungen auf die Teilnahme an der EM in Paris. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Voraussichtlich steht jetzt als Nächstes ein Start beim Marathon in Hannover auf dem Programm“, sagte Hottenrott nach dem Lauf, den sie als fünfte Deutsche beendete. Erfolgreichste Deutsche wurde Alina Reh (Ulm) in 1:10:08 Stunden. Deborah und Rabea Schöneborn (Berlin) meldeten mit Steigerungen auf 1:11:37 und 1:11:40 Stunden ebenfalls Ansprüche auf einen EM-Startplatz an. Zeitgleich kam Miriam Dattke (Regensburg) ins Ziel.

Und los: Jens Nerkamp vom Laufteam Kassel (im orangefarbenen Shirt) kurz nach dem Start in Barcelona. 

64. der Gesamtwertung unter 23 000 Startern wurde der für das Laufteam Kassel startende Jens Nerkamp nach 1:05:59 Stunden. Bester Deutscher war Amanal Petros (Wattenscheid) als Elfter in 1:02:18 Stunden.

„Ende Februar werde ich noch einmal für zwei Wochen nach Portugal ins Trainingslager fahren und danach beim Berliner Halbmarathon starten, um mich noch für die EM in Paris zu qualifizieren“, sagte der 30-jährige Kasseler Student.

Das Rennen der Männer gewann übrigens in Barcelona der Kenianer Victor Chumo mit 59:58 Minuten. Für die wohl hochklassigste Leistung des Tages sorgte die Frauen-Siegerin: Die Äthiopierin Ashete Bekele lief nach 1:06:37 Stunden ins Ziel.

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