Nordhessische Leichtathleten bei Deutschen Langstaffel- und Jugend-Meisterschaften

Fünf Nordhessische Leichtathleten unter Top zehn bei Jugend-Meisterschaften

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Siebte im Speerwurf: Carolin Friedrich (LAV Kassel) 

Ulm. Maren Orth aus Treysa hat bei der Deutschen Langstaffel-Meisterschaft der Leichtathleten in Ulm Bronze mit der LG Regensburg über 3x800 Meter der Frauen gewonnen. Gleichzeitig fanden die Deutsche Jugend-Meisterschaften der Leichtathletik statt. 

An dritter Position laufend brachte die besser unter ihrem Mädchennamen Maren Kock bekannte Frau des Olympioniken Florian Orth nach Vorarbeit von Mares-Elaine Strempler und Stella Kubasch in 6:28,26 Minuten den dritten Rang sicher vor dem LAV Bayer Uerdingen/Dormagen (6:32,15) ins Ziel.

Im Vorjahr in Mönchengladbach noch 18., verbesserte sich das Sprintteam Hessen mit Judith Entzeroth (Spangenberg) in 7:03,53 Minuten auf den zwölften Rang.

Bei der zugleich ausgetragenen Deutschen Jugend-Meisterschaft der U 20 und U 18 hingen für die nordhessischen Talente im Donaustadion einmal mehr die Trauben hoch. Immerhin gab es fünf Top-Zehn-Platzierungen.

Als Siebte mit 43,42 m stand Carolin Friedrich (LAV Kassel) im Endkampf der besten deutschen Speerwerferinnen der weiblichen Jugend U 20. Bereits am Samstag bei der Deutschen Mehrkampf-Meisterschaft in Kienbaum wartet auf sie die nächste Herausforderung.

Bestens vorbereitet zeigten sich die Hammerwerfer des ESV Jahn Treysa. Als Neunter der U 20 steigerte sich Lucas Gundlach mit dem Sechs-Kilo-Gerät auf 56,93 m und Leo Sommerlade bestätigte als Achter der U 18 mit 57,42 m (5 kg) seine Zugehörigkeit zu den besten Zehn im DLV.

Das schaffte auch Philip Hennemuth (SSC Bad Sooden-Allendorf) in 22,63 Sekunden als Gesamt-Zehnter und Zweiter im B-Finale über 200 Meter der U 18. Dagegen blieben die hochgehandelten 800-Meter-Asse Rene Persch (TSV Niederelsungen/1:58,15) und Simon Schneider (LG Reinhardswald/1:58,81) jeweils in den Vorläufen hängen.

Jennifer Zuban im Finale

In 12,04 Sekunden zog Jennifer Zuban (Homberg/Wiesbadener LV) in das Finale über 100 Meter der U 18 ein und verbesserte sich dort ebenfalls als Siebte in 12,08 Sekunden gegenüber Mönchengladbach 2016 um eine Position. 23 Hundertstelsekunden fehlten Laury Carilus (LAV Kassel/14,60 s) im Zwischenlauf zum Einzug in das Finale über 100 Meter Hürden. Eine Steigerung auf 50,34 m im Hammerwerfen ergaben für Eva Kramer (TSV Frankenberg) lediglich den 14. Platz. Nichts verdeutlicht mehr die Leistungsdichte auf Bundesebene.

Jennifer Zuban hat es über 100 Meter ins Finale geschafft. 

Von Lothar Schattner

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