Sprinter vom SSC Bad Sooden-Allendorf knackt die magische Grenze

Philip Hennemuth erstmals unter elf Sekunden

Platz zwei im Landesfinale: Das BSA-Team mit Josefine Geiß, Amelie Wachsmuth, Cora-Lee Haschke, Justin Gewehr, Bastian Hennemuth, Michael Neuenroth, Julian Sayk, Michael Hardt, Paulina Platter, Jan-Luca Reinhardt, Alina Gerland, Yasmin Jänsch. Trainer Thomas Weise, Arnfried vom Hofe, Chiara Seminerio und die verletzte Carolin Schlung. Foto: nh

Bad Sooden-Allendorf. Drei Silbermedaillen für die Nachwuchstalente des SSC Bad Sooden-Allendorf bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Gelnhausen. Philip Hennemuth sprintete dabei erstmals unter elf Sekunden. 

„Es war zwar nur Platz zwei und Silber, doch dies stört mich angesichts der erreichten Zeit überhaupt nicht. Ich wollte endlich die Marke von elf Sekunden knacken und das ist mir gelungen“, so der Kommentar des 15-Jährigen. Bereits im Zwischenlauf schaffte er 10,99 sec., im Endlauf steigerte er sich nochmals auf 10.98 sec. Tags darauf belegte er über 200 Meter nach etwas verpasstem Start ebenfalls den zweiten Platz in 22,64 Sekunden.

Nicht ganz so gut wie für die Sprinter war der recht böige Wind für die Speerwerfer. So konnte Pascal Maillet seinen im Vorjahr gewonnenen Hessenmeistertitel in der Altersklasse U 18 nicht verteidigen. Nach einigen technischen Schwierigkeiten belegte der Rhenanus-Schüler mit 52,53 m den zweiten Platz und blieb fast fünf Meter unter seiner Bestleistung. Rang sechs belegte sein Trainingspartner Amin Labdi mit guten 47,67 m. Der junge Werfer zog sich im zweiten Versuch eine Verletzung am Ellbogen zu und konnte nicht mehr weitermachen.

In einem von der Taktik geprägten Rennen über 800 Meter belegte die letztjährige Hessenmeisterin Maya Gries in 2:26,77 min. den undankbaren vierten Platz. Der Sieg ging nach einem starken Schlussspurt in 2:19,43 min. an Sophia Wolf aus Bensheim.

Kugelstoßer Maximilian Lang schaffte nur sechs Stunden vor der Überreichung seines Abiturzeugnisses noch schnell einen dritten Rang im Kugelstoßen der Männer. Mit 15,30 m im ersten Versuch blieb der 105 Kilo schwere Athlet nur 14 Zentimeter hinter seiner Saisonbestleistung zurück. Kurz darauf nahm der Internatsschüler im feinen Anzug sein Abiturzeugnis in Empfang. (red)

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