Leichtathletik

Vier Siege für die Frauen der LG Göttingen

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Zweiter Platz: Die Neu-LGerin Kira Wittmann kam im Dreisprung auf 12,95 Meter. 

Den Einstieg in die Hallensaison der Leichatletik haben die Frauen der LG Göttingen gut gemeistert. Neele Eckhardt überzeugte bei den Hallen-Landesmeisterschaften.

Einstieg in die Hallensaison bestens gelungen! Wenige Tage nach der Rückkehr aus dem Trainingslager auf Lanzarote überzeugte LGG-Dreispringerin Neele Eckhardt bei den Hallen-Landesmeisterschaften der Leichtathleten in Hannover in ihrer Spezialdisziplin.

Die beiden besten Sprünge wurden mit 13,85 Metern gemessen, vor allem angesichts verbesserter Anlaufgeschwindigkeit und der damit einhergehenden noch nicht perfekten Feinabstimmung bei den Bewegungsabläufen ein ausgezeichneter Saisonauftakt. Dieses Prädikat verdiente sich auch Kira Wittmann, die als Vizemeisterin gerade der U20-Jugend entwachsen mit 12,95 Metern glänzte und damit ebenfalls bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am 22./23.02. in Leipzig dabei sein wird.

Bereits am Freitagabend lieferte Eckhardt im Sportleistungszentrum eine grandiose Vorstellung. Ihre verbesserte Schnelligkeit war bereits anhand der Trainingsergebnisse im Vorfeld offenkundig geworden. Was die 27-jährige dann über 60 Meter ablieferte, hatten selbst gestandene Experten kaum für möglich gehalten. Im Vorlauf blieb die Zeit die 7,47 Sekunden stehen. Im Finale düpierte Eckhardt – keineswegs als Favoritin gehandelt – die Konkurrenz und siegte in 7,41 Sekunden, der neuntschnellsten Zeit, die jemals eine Sprinterin aus Niedersachsen erzielte. Die Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften beträgt übriges 7,65 Sekunden.

Exakt diese Zeit lief Merle Homeier im Vorlauf und qualifizierte sich damit als Vierte für das Finale, zu dem sie jedoch nicht antrat, weil unmittelbar darauffolgend der Weitsprung begann. Die Deutsche Vizemeisterin legte einen guten Start in die Hallensaison hin. Trainer Frank Reinhardt erkannte zwar noch deutliches Steigerungspotenzial, zufrieden war er dennoch. Mit der Siegesweite von 6,24 Metern lag Homeier genau einen Meter vor der Zweitplatzierten. Darüber musste man jedoch nicht in Jubel ausbrechen, sondern eher erschrocken sein, auf welch einem Niveau der Weitsprung jenseits der Spitze mittlerweile stattfindet.

Jasmina Bier, wie Homeier und Wittmann ebenfalls aktuell zur LG Göttingen gewechselt, gewann zur allgemeinen Überraschung das Kugelstoßen der Frauen mit 12,00 Metern, einer Weite, die Trainerin Ilse Bannenberg im Vorfeld nicht für möglich gehalten hatte.  dn/nh

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