Northeimer Ausdauersportler liefert starken Auftritt im englischen Wolverhampton ab

Lemke auf Platz sechs beim „Tough guy“

Wolverhampton. Der Northeimer Ausdauersportler Chris Lemke hat seinen bereits beeindruckenden Erfolgen einen weiteren starken Platz hinzugefügt. Der 32-Jährige, der eine Marathonbestzeit von 2:37 Stunden aufweist und fünf Jahre lang unter professionellen Bedingungen an Iron-Man-Veranstaltungen teilnahm, hat sich zuletzt immer wieder bei Hindernisläufen versucht. Und nach dem Sieg beim Harzer Keiler Run sowie Platz neun beim „Getting tough the race“ in Rudolstadt (wir berichteten), trat er nun beim „Tough guy“ im englischen Wolverhampton an, einem der bekanntesten Extrem-Geländeläufe Europas. Letztlich kam Lemke nach 1:48:12 Stunden als Gesamtsechster und gleichzeitig bester Deutscher ins Ziel.

Insgesamt waren rund 5000 Teilnehmer am Start, um die mit Hindernissen gespickten 15 Kilometer zu bewältigen. Stacheldraht, Feuer, Klettergerüste und sogar Stromstöße mussten von den Sportlern bewältigt und/oder ertragen werden. Kräftezehrend waren auch immer wieder Passagen mit Wasser, das nur knapp über dem Gefrierpunkt temperiert war und durchquert werden musste.

Weil Lemke „Neuling“ bei diesem Rennen war, musste er in die dritte Startgruppe, die zwei Minuten hinter den vermeintlich Besten ins Rennen ging. Bedenkt man dieses Handicap sowie ein paar Startschwierigkeiten, die der Northeimer überwinden musste, wäre sogar ein Platz unter den besten Drei machbar gewesen. Der Sieg ging an den Briten Jonathan Albon (1:36:47). Der Dritte (James Appleton/1:44:08) wäre für Lemke wohl erreichbar gewesen. (mwa)

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