LGA-Leichtathleten trotzen bei der Hessenmeisterschaft der Hitze

Am Ende war es Silber in der Hitzeschlacht: LGA-Hochspringerin Natalie Herbig überquerte 1,54 Meter. Foto: nh

Gelnhausen. Natalie Herbig wird hessische Vizemeisterin im Hochsprung der Altersklasse W 15.

Natalie Herbig (LGA Rotenburg-Bebra) ist bei den Leichtathletik-Hessenmeisterschaften der U 20 und U 16 in Gelnhausen wie im Vorjahr Zweite im Hochsprung geworden. Bei 38 Grad errangen die drei angetretenen LGA-Athleten dazu noch drei vierte Plätze und einen fünften Rang.

Luca Kunkel wollte nach guten Versuchen beim Einwerfen im Speerwerfen den Erfolg mit Gewalt erzwingen, was sich gerade im Speerwerfen rächt. Dennoch übertraf er im zweiten Versuch mit 40,20 Metern die 40-Meter-Marke, was ihm Rang vier einbrachte.

Antonia Schell trat über 400 Meter an, als die Hitze ihren Höhepunkt erreicht hatte. Auf der ungeliebten Bahn sechs ließ die Rotenburgerin sich nicht aus der Ruhe bringen, lief vom Start an vor dem Feld her und gewann den Lauf in der neuen Bestzeit von 60,42 Sekunden. Im zweiten Lauf waren nur drei Starterinnen schneller - der vierte Rang war ihr bisher wertvollster Erfolg auf Landesebene.

Luca Kunkel hatte sich überraschend für die Teilnahme am 80-Meter-Hürdenlauf qualifiziert. Dort verfehlte er im Vorlauf als Fünfter mit 12,39 Sekunden seine Bestleistung nur um eine Hundertstelsekunde.

Sehr spannend wurde es dann im Weitsprung, in dem er sich im dritten Durchgang mit 5,99 Metern auf Platz zwei setzte. Nachdem er im vierten Versuch auf Rang drei zurückgefallen war, konterte er im fünften Durchgang mit persönlicher Bestleistung von 6,07 Metern und lag bis zum drittletzten Sprung auf dem Bronzerang, den er dann doch noch verlor.

Schells Urkundensammlung

Ihren starken Leistungsanstieg bestätigte Antonia Schell auch im 200-Meter-Lauf. Nur ein Tag nach dem 400-Meter-Lauf zeigte sie sich gut erholt und lief bei starkem Gegenwind mit 26,22 Sekunden dicht an ihre Bestleistung heran und vervollständigte mit dem fünften Rang ihre Urkundensammlung. Damit ist die Rotenburgerin jetzt über alle Sprintstrecken dicht an die hessische Elite herangelaufen.

Die lang ersehnte Medaille für die LGA gab es dann im letzten Wettbewerb, dem Hochsprung der W 15. Natalie Herbig überquerte 1,41 und 1,46 Meter souverän ohne Fehlversuch. Für 1,51 Meter benötigte die Solzerin zwei Versuche, da sie zunächst ihr Anlauftempo so stark erhöhte, dass sie zu dicht an die Latte herankam. Nachdem 1,54 Meter auf Anhieb sicher übersprungen wurden, war der zweite Platz gesichert. (red)

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