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Top 5 des Wochenendes: Magdeburg siegt, Mihambo fliegt

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Von: Maximilian Bülau

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Malaika Mihambo.
Landung imSand: Malaika Mihambo startete mit einer Top-Weite ins Jahr. © Imago/Pro Sports Image

Der Sport hat weit mehr zu bieten als die nackten Ergebnisse – er liefert vielmehr immer wieder emotionale, kuriose, besondere Geschichten. Wir haben diese gesammelt – in einer Top 5 des Wochenendes.

1. Nächster Schritt Richtung Titel: Sie hätten an diesem Wochenende bereits Deutscher Meister werden können – doch dass daraus nicht wird, das stand bereits vor der eigenen Partie fest. Die Handballer des SC Magdeburg machten durch den 32:22 (17:11)-Sieg beim HSV Hamburg aber dennoch den nächsten Schritt Richtung zweitem Meistertitel nach 2001 (hinzukommen elf DDR-Meisterschaften). Die Chance, den Erfolg bereits am Sonntag unter Dach und Fach zu bringen, hatte vorab der Sieg des THW Kiel bei der SG Flensburg-Handewitt zunichtegemacht. Die Kieler gewannen das Nordderby knapp 28:27 (13:12).

2. Erster Schritt Richtung Titel: Sie ist schon Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin. Und dennoch sagte die deutsche Weitspringerin Malaika Mihambo nach dem ersten Wettkampf im WM-Jahr: „Ich fühle mich so gut wie noch nie.“ Beim Diamond-League-Meeting in Birmingham sprang die 28-Jährige gleich mal auf 7,09 Meter – und damit neun Zentimeter weiter als bei ihrem Olympiasieg in Tokio im vergangenen Sommer. Bei der WM in Eugene/Oregon in den USA (15. bis 24. Juli) und der EM in München (15. bis 21. August) geht es bei dieser Form von Mihambo für die Konkurrentinnen nur um Silber und Bronze. Hallen-Europameisterin Maryna Bech-Romantschuk aus der Ukraine (6,66 Meter) und Hallen-Weltmeisterin Ivana Vuleta aus Serbien (6,54 Meter) sprangen in Birmingham jedenfalls weit hinterher. Und für die Deutsche gibt es nach ihren bisherigen Bestleistungen von 7,16 Meter und 7,30 Meter noch andere Ziele: Zum Beispiel den deutschen Rekord von Heike Drechsler zu knacken (7,48 Meter). Oder gar den Weltrekord der Russin Galina Tschistjakowa (7,52 Meter). Auf jeden Fall war dieser Wettkampf Mihambos ein erster Schritt Richtung Titel.

3. Kein Schritt mehr Richtung Titel I: Der deutsche Basketball-Nationalspieler Tibor Pleiß hat mit seinem Klub Anadolu Istanbul in der EuroLeague erneut den Titel gewonnen. Die Türken besiegten im Endspiel in Belgrad Real Madrid 58:57, zur Pause hatten sie noch 29:34 zurückgelegen. Pleiß machte in 30 Minuten mit 19 Punkten und sieben Rebounds ein ganz starkes Spiel und war somit ein wichtiger Faktor bei der Titelverteidigung. Im vergangenen Jahr hatten Pleiß und Anadolu in Köln den FC Barcelona geschlagen.

4. Kein Schritt mehr Richtung Titel II: Bereits feiern dürfen auch die Fußballerinnen von Olympique Lyon. Während die Männer in der kommenden Saison in keinem internationalen Wettbewerb dabei sein werden, gewannen die Frauen am Samstagabend die Champions League. Zwar war das Team aus Frankreich gegen den Titelverteidiger FC Barcelona eigentlich eher Außenseiter. Aber der Rekordsieger sicherte sich seinen achten Titel durch einen 3:1 (3:1)-Erfolg gegen die Spanierinnen. Im Juventus Stadion in Turin fehlte die deutsche Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan beim Sieg ihrer Mannschaft wegen eines Kreuzbandrisses.

5. Kein Schritt mehr Richtung Titel III: Nicht nur schnell, sondern schneller als jede andere vor ihr legte Ariarne Titmus die Strecke über 400 Meter Freistil bei den australischen Schwimm-Meisterschaften zurück. Die 21-Jährige schlug bei 3:56,40 Minuten an und verbesserte damit den Weltrekord von US-Star Katie Ledecky um sechs Hundertstelsekunden. Ledecky hatte die Bestmarke bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio aufgestellt. (Maximilian Bülau)

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