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Lara Steinbrecher wird Sechste bei Deutscher Leichtathletik-Meisterschaft in Berlin

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Von: Marco Washausen

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58,40 Sekunden im Vorlauf, 58,44 Sekunden im Finale: Lara Steinbrechers Ergebnisse in Berlin.
58,40 Sekunden im Vorlauf, 58,44 Sekunden im Finale: Lara Steinbrechers Ergebnisse in Berlin. © Ralf Görlitz

Lara Steinbrecher aus Sebexen gehört zu den besten Leichtathletinnen Deutschlands. Das hat die für den SC Magdeburg startende Sportlerin am Wochenende eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als sie es bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin in den Endlauf über die 400 Meter Hürden schaffte und dort den starken sechsten Platz belegte.

Berlin – Sie benötigte am Sonntag 58,44 Sekunden für die Stadionrunde. Am Samstag war die Sebexerin im ersten von drei Halbfinalläufen gefordert. Und sie legte eine Glanzleistung hin. Mit 58,40 Sekunden gelang ihr sogar eine neue persönliche Bestzeit (vorher 58,68 Sekunden). Als Laufdritte im Olympiastadion verpasste sie zwar die direkte Qualifikation für das Finale, über die Zeit schaffte sie allerdings den Einzug in den Endlauf.

Und in dem war sie am frühen Sonntagabend, beim Sieg von Carolina Krafzik (55,73 Sekunden) nur unwesentlich langsamer unterwegs. Nach 58,44 Sekunden überquerte sie die Ziellinie und ließ noch zwei Kontrahentinnen hinter sich. Ein starker Auftritt, den Lara Steinbrecher mit zwei nach oben gerichteten Daumen zufrieden dokumentierte.

„Nach Platz acht vor einem Jahr ist der sechste Rang eine tolle Steigerung“, bilanzierte Vater Thomas Steinbrecher. „Ihre U20-Konkurrenz im Lauf hat Lara in Schach gehalten und steht mit ihrer Vorlaufzeit jetzt auf Platz sieben in Europa. Nach dem Abiturstress der vergangenen Wochen ist das eine tolle Platzierung.“

Emmy Steinbrecher (Rukeli Trollmann Hannover) startete am Wochenende bei den norddeutschen Meisterschaften in Lübeck. Über 400 Meter Hürden wurde sie mit 64,40 Sekunden Vizemeisterin. Sonntag ließ sie über 200 Meter den fünften Platz folgen. Ihre Zeit: 25,99 Sekunden. Im Weitsprung reichten 5,03 Meter für Rang 15.  (Marco Washausen)

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