Sprinter in Bestzeit vorn

Müller souverän Hessischer Meister über 100 und 200 Meter

Steven Müller

Gelnhausen. Steven Müller (Kassel/LG Friedberg) erzielte die Top-Leistung der Männer am ersten Tag der Hessischen Meisterschaft der Männer, Frauen und Jugend U 18 in Gelnhausen.

Im Finale über 100 Meter steigerte sich der Deutsche Hochschul-Meister von bisher 10,41 auf 10,37 Sekunden und knöpfte seinem Vereinskameraden Lars Hironymi (10,49 s) mehr als einen Meter ab. Mit dieser Zeit kann der 26-Jährige, der an der Uni in Kassel Berufspädagogik auf Lehramt studiert, bei der DM in zwei Wochen in Erfurt das Finale erreichen. Auch über 200 Meter hatte er die Nase vorn: Im Vorlauf blieb die Uhr bei 21,79 Sekunden stehen, im Finale steigerte er sich dann auf 21,39. Erst vor Wochenfrist kehrte Müller aus einen Trainingslager in Meran/Italien zurück.

Durch die Absage von Oliver Hoffmann (TSV Kirchhain) war der Weg frei für Philipp Stuckhardt (LG Alheimer) zum Sieg über 5000 Meter. In 15:41,56 Minuten gelang dem Öko-Landwirt aus Kohlhausen mit Lorenz Funck (MT/16:02,72) vor Markus Heidl (Spiridon Frankfurt/16:58,59) sogar ein Doppelsieg.

Bis auf einen Schritt lief Daniel Malychin (ESV Jahn Treysa/50,15) als Vierter über 400 Meter an die 50-Sekunden-Grenze heran. Als Dritter mit 15,30 m im Kugelstoßen (7,26 kg) gelang Maximilian Lang (SSC Bad Sooden-Allendorf) das einzige Edelmetall der Techniker. Hinter Marc Krause (LGE Frankfurt/15,37 m) war sogar Silber möglich.

Erfolgreich verteidigte Patrizia Römer (TSV Frankenberg) ihren Titel im Kugelstoßen der Frauen und verfehlte mit 14,86 m (4 kg) die Norm für Erfurt lediglich um 14 Zentimeter. Bronze erkämpften Anna Starostzik (PSV Grün-Weiß Kassel) in 17:48,37 Minuten über 5000 Meter sowie Lisa Strieder (LG Eder/11,24 m) im Dreisprung. Als Vierte über 400 Meter in 60,29 Sekunden hatte Katharina Wagner (MT) ebenso die Hand am Edelmetall wie Janina Edenhofner (GSV Eintracht Baunatal/600 g: 38,03 m) im Speerwerfen.

Drei Siege erkämpfte die männliche Jugend U 18. Über 800 Meter wurde Simon Schneider (LG Reinhardswald) seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und siegte unangefochten in 1:58,45 Minuten. Im Hochsprung kommt der Erfolg von Moritz Rimbach (LG Alheimer /1,82 m) ebenso überraschend wie der von Julius Gerke (TSV Twiste/12,31 m) im Dreisprung.

Erstmals unterbot Philip Hennemuth (BSA/10,98 s) als Zweiter über 100 Meter elf Sekunden. Das ist ebenso wie für Simon Schneider die Norm für die Jugend-DM in Ulm. Als jeweilige Zweite gelangen Franziska Ebert (MT/400 m: 59,36 s) sowie Charlotte Alsmann (GSV Eintracht Baunatal/Stab: 3,25 m) die einzigen Medaillenränge der weiblichen Jugend U 18. (zct)

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