Meißner-Berglauf: Ilyas Imam und Kai Sippel bezwingen den Berg in kürzester Zeit

Neue Strecke kommt gut an

Hoch auf den Meißner: Matthias Seifert gewann beim Berglauf die Klasse M50. Ralf Gurda vom Eschweger TSV lief in der M50 auf den zweiten Platz. Fotos: Miersch/nh

Meißner. Neue Strecke, neue Disziplin, alte Mannschaft, gute Organisation, viel Lob für den Ski-Club Meißner (SCM) als Ausrichter – so lässt sich der 18. Meißner-Berglauf kurz zusammenfassen.

Die Streckenverlegung von der Straße ins Gelände führte dazu, dass rund zwei Kilometer mehr zu laufen beziehungsweise fahren waren als bisher. Sie sorgte außerdem dafür, dass mehr Zuschauer an der Strecke und im Ziel waren als in den vergangenen Jahren. Statt Rennrädern waren jetzt Mountainbikes als Fahrzeug zu nutzen.

100 Sportler sind dabei

Auf Rang zwei: Mike Vock vom Ski-Club Meißner.

Mehr als 100 Sportler erklommen den Meißner. „Dadurch, dass wir die Hessischen Berglaufmeisterschaften wieder ausrichteten, hat sich der Aufwand gelohnt“, bilanzierte der Vorsitzende des SCM, Peter Eberhardt, nach der Veranstaltung. Und so überraschte es auch nicht, dass mit Ilyas Imam von der LG Fulda der Hessische Meister als Erster die Ziellinie am Großparkplatz auf dem Meißnerplateau überlief. Seine Zeit betrug 37 Minuten.

Kai Sippel vom Brotgarten-Team Freilauf benötigte zwar nur 32:58 Minuten, nutzte dafür aber auch ein Mountainbike. Die Hessische Meisterin Sandra Barborseck vom TV 03 Breitenbach erreichte das Ziel auf dem Meißner nach 49:20 Minuten.

Im hohen Tempo: Guido Julemann.

Aber auch die heimischen Aktiven brauchten sich vor denen aus Mittel- und Südhessen nicht zu verstecken. So gingen erste Plätze an Anton Guthardt vom TSV Retterode in der MJ U20 mit seiner Zeit von 48:51 Minuten. Als Sieger beziehungsweise Siegerin aus dem Rennen gingen auch Christian Wolff aus Meißner in der Klasse M30, Frank Beck vom PSV Eschwege in der M45 sowie Sabrina Gundlach vom ETSV in der W30.

Laufen ist Familiensport

Dass Laufen auch Familiensport ist, bewies Matthias Seifert, der mit seinen drei Kindern an den Start gegangen war. Für den SV Adler Weidenhausen erlief er den Sieg in der M50, seine Tochter Annika – für denselben Verein – in der Frauenklasse, Sohn Falk in der MJ U18 sowie der Tischtennis spielende Sohn Finn den zweiten Platz in der MJ U20. Platz zwei der M30 in genau einer Stunde belegte der Wanfrieder Hendrik Holzwarth. Da hatte sich Agilo Kistner aus Meißner als Zweiter der M40 bereits etwas regeneriert. Zehn Sekunden vor Holzwarth überquerte Ralf Gurda (Zweiter M50) für den ETSV die Ziellinie.

Auch bei den Mountainbikern gab es Siege für heimische Fahrer. Vom Radclub Wehretal kam Guido Julemann als Sieger der Senioren 2. Der ETSVer Stefan Arnoldt erreichte Platz zwei der Senioren 1.

Abschließend sei noch erwähnt, dass mit Ulrich Kistner als dem Sieger der Senioren 3 und dem Zweitplatzierten der Senioren 2, Mike Vock, auch der ausrichtende Ski-Club Meißner in der Ergebnisliste platziert war. (nh)

Von Jochen Miersch

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