Leichtathletik: Göttinger Dreispringerin muss „nur“ die Norm schaffen - dann fliegt sie zu Olympia

Nur noch zwei Rio-Chancen für Eckhardt

Neele Eckhardt

Göttingen. Es wird leider immer enger für Neele Eckhardt. Die deutsche Top-Dreispringerin von der LG Göttingen hat nur noch zwei Chancen, sich den großen Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio im August zu erfüllen.

Nachdem ein außerplanmäßiger Start am Wochenende in Mannheim abgesagt wurde, hat Eckhardt nur noch bis zum 10.Juli zeit, sich zu qualifizieren, so ihr Trainer Frank Reinhardt am Rande des 28. Göttinger Altstadtlaufes. Die erste Gelegenheit besteht dazu bei einem Leichtathletik-Meeting in Belgiern am 3. Juli. Die zweite Möglichkeit sind dann eine Woche später die Norddeutschen Meisterschaften in Berlin.

„Dass sie die Qualifikation schafft, ist durchaus machbar“, meinte Reinhardt. Sie müsse wieder Selbstvertrauen bekommen, nachdem sie wegen einer Verletzung am vergangenen Wochenende nicht an den Deutschen Meisterschaften in Kassel teilnehmen konnte. Dort wurde Jenny Elbe aus Dresden deutsche Meisterin vor Karin Giersch aus Chemnitz. In der deutschen Rangliste firmiert Eckhardt auf Platz drei.

„Neele war in außerordentlicher Verfassung“, lobt Reinhardt seinen Schützling. „Aber mit dem Druck muss sie jetzt klarkommen, er darf kein Argument sein.“ Der niedersächsische Landestrainer weiter: „Neele muss ,nur’ die Norm springen, dann wäre sie als Nummer drei in Rio dabei.“ Die deutsche Olympia-Norm beträgt 14,15 Meter. Eckhardts bisherige Bestleistung beträgt 13,93 Meter. Trainiert wird normalerweise unter der Regie von Frank Reinhardt im Göttinger Jahnstadion, das an diesem Wochenende jedoch mit dem Turnfest belegt ist. (haz/gsd) Foto: nh

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