Beim Rhumetal-Triathlon wird Sören Wallmen Zweiter / Hildesheimer Störmer siegt

Northeimer knapp besiegt

Erschöpft, aber glücklich: (von links) Martin Busch (4. Platz, RSV Baunatal) sowie der Northeimer Sören Wallmen (2.,) und Nils Hildebrandt (3., Team GoBro). Foto: Niesen

Northeim. Kaum von einer Gürtelrose genesen, hat der 36 Jahre alte Dag Störmer (Eintracht Hildesheim) den Rhumetal-Triathlon rund um den Freizeitsee in Northeim in 59:11 Minuten gewonnen. Er verwies Vorjahressieger Sören Wallmen (1:00:56 Stunden), der aus Northeim stammt, aber für das Kölner Triathlon Team 01 startet, auf den zweiten Platz. Platz 3 ging an Nils Hildebrand (Team GoBro/1:01:54).

Störmer war nach seinem Sieg überglücklich. „Die drei Wochen Trainingspause wegen meiner Erkrankung haben mir gut getan“, sagte er etwas ungläubig. Dabei hatte er seinen Wettkampf gar nicht auf Sieg angelegt. „Ich wollte Northeim vor allem als Vorbereitung für die Deutschen Altersklassenmeisterschaften in zwei Wochen in Düsseldorf nutzen.“

Für Störmer lief es bestens, für Northeims Lokalmatador Sören Wallmen eigentlich auch. Er kam als Dritter der ersten Startergruppe nach dem 750 Meter Schwimmen aus dem Wasser, überholte aber die beiden vor ihm liegenden Konkurrenten auf der 20 Kilometer langen Radstrecke – darunter Nils Hildebrandt, der in der Endabrechnung auf Platz drei kam. Der Fünf-Kilometer-Lauf klappte ebenfalls bestens, so dass Sören Wallmen als Erster über die Ziellinie lief.

Dann begann für ihn das große Warten auf das Endergebnis, das erst feststand, nach dem alle über 300 Starter die Ziellinie überschritten hatten. Dass sich der in der dritten Gruppe gestartete Störmer noch vor Wallmen schob, nahm der Athlet des Jahrgangs 1977 sportlich. Gleichwohl war er mit dem Willen angetreten, seinen Vorjahreserfolg zu wiederholten.

Vielleicht klappt es ja mit einer Neuauflage seines Vorjahressieges über die Halb-Marathon-Distanz beim Northeimer Stadtlauf am 24. September. Vorher steht aber noch ein großer Wettkampf auf seinem Kalender: „Ich möchte in diesem Jahr wieder über die Lang-Distanz beim „OstseeMan“ in Glücksburg gehen.“

Vorjahressiegerin im Pech

Bei den Frauen siegte Helena Bieber (TSV Germania Helmstedt) in 1:10:04 vor Meike Wocken (Triathlon Club Bremen) in 1:12:32 und der Goslarerin Jessica Koch (Prowell Team) in 1:12:58. Pech hatte Vorjahressiegerin Inken Braun (Team Realize Northeim). Kaum war sie auf der Radstrecke, zwang sie ein Plattfuß des Vorderrades zum Abbruch. Den neunten Platz belegte Stephanie Asch von SuS Northeim in 1:15:16. Beim Volkstriathlon holte die Northeimerin Christa Tondock mit 1:21:53 den dritten Platz.

Den Sieg in der Mannschaftswertung des erstmals als Wettkampf der niedersächsischen Verbandsliga ausgeschriebenen Triathlons holten sich die Männer der zweiten Mannschaft des 1. TC Oldenburger Bären (33 Punkte) vor TSV Anderten II (62) und dem LSV Wolfenbüttel (63). Bei den Frauen siegten die Tri-Speedys Peine (20) vor dem Triathlon Club Bremen (37 ) und TSV Germania Helmstedt (54). (zhp)

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