Hessische Seniorenmeisterschaft

Leichtathletik: Oldies der LG Eder räumen 15 Medaillen ab

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Holten sieben Medaillen für die LG Eder: Ingo Specht (von links), Ulrich Löcher, Andreas Linnemann, Robert Ingenbleek und Gerrit Engelbach. 

Stadtallendorf. Mit 15 Medaillen waren die Altersklassen M/W 50 und älter bei den hessischen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten in Stadtallendorf beteiligt. 

In der M 50 trafen die seit vielen Jahren in ihrer jeweiligen Altersklasse zur erweiterten deutschen Spitzenklasse zählenden Langstreckenläufer Thorsten Kramer (LG Eder) und Markus Riefer (SSC Hanau-Rodenbach) aufeinander. Vom Start weg entwickelte sich ein spannendes Laufduell. Etwa 300 Meter vor dem Ziel setzte sich der LG Eder- Läufer an die Spitze und lief einen am Ende unangefochtenen Sieg nach Hause. Für ihn zeigten die Uhren 9:58,53 Minuten an, für den Hanauer 10:08,45 Minuten.

Spannend verlief auch der 800 Meter-Lauf dieser Altersklasse: Nach einem spannenden Finish lief Ingo Specht in 2:22,10 Minuten mit nur 48 hundertstel Sekunden Rückstand auf den Silberrang. Über die 400 Meter holte er in 63,02 Sekunden Bronze.

Im Weitsprung der M 50 präsentierte sich der mehrfache Deutsche Senioren-Dreisprungmeister Martin Triebstein (LG Eder) in sehr guter Form: Für seinen Finalsprung wurden gute 5,91 Meter gemessen.

Aufgerückt in die M 55 wurde Robert Ingenbleek seiner Favoritenrolle im Kugelstoßen mit 13,62 Metern gerecht. Mit seinem Teamkollegen Gerrit Engelbach - Zweiter mit 12,96 Metern - feierte die LG Eder einen Doppelsieg. Über 60 Meter stellte der frühere 7246 Punkte Zehnkämpfer Ingenbleek seine auch heute noch erstaunlichen Sprintqualitäten unter Beweis. Im Feld der Spezialisten belegte er in starken 8,40 Sekunden Rang vier.

In 8,36 Sekunden über 60 Meter und sehr guten 28,00 Sekunden über 200 Meter landete der 57-jährige Allendorfer Leichtathletikchef Andreas Linnemann jeweils auf dem Silberrang. Über 4x eine Runde der M 50/55 lief das LG Eder-Quartett Andreas Linnemann, Ulrich Löcher, Ingo Simon, Robert Ingenbleek in 1:50,15 Minuten hinter der LG Friedberg-Fauerbach auf Rang zwei.

Obwohl sie jede Minute auf die Geburt ihres Enkelkinds wartete, hatte Marianne Domes (SV Dodenhausen) noch kurzfristig für die Titelkämpfe nachgemeldet. Für die W 65- Siegerin zeigten die Uhren nach 3000 m eine deutsche Spitzenzeit von 13:59 Minuten an. (zma)

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