Martin Jost macht sich einen Namen – Koch glänzt – Wiegand wieder obenauf

Kassel Marathon: Michael Rommel ist drittbester Nordhesse

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Drittbester Nordhesse: Michael Rommel (TB) lieferte in 2:51:34 Stunden eine ganz starke Vorstellung. 

Kassel. Nicht verlaufen haben sich die heimischen Starter beim EAM Kassel Marathon. Im Gegenteil. Viele von ihnen lieferten beim Höhepunkt des Jahres persönliche Bestzeiten ab.

Besonders die von Stützpunktleiter Reinhold Jäger betreuten Athleten des TuSpo Borken trumpften auf. In 2:51:34 Stunden lief Michael Rommel über 42,195 Kilometer als drittbester Nordhesse im Gesamteinlauf der Männer auf den achten Rang und steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als eine Minute. „Auch ohne großen Trainingsaufwand lief es von Beginn an optimal“, freute sich der Fleischermeister aus Nassenerfurth. Fünf Minuten dahinter erschien der in Läuferkreisen bisher wenig bekannte Martin Jost (TSV Adelshausen) in 2:56:49 am Tor zur Nordkurve. In 3:18:27 Stunden gewann Walter Fieting (TSV Urfftal) die Wertung der M 55 und war dabei mehr als 24 Minuten schneller als 2016 unterwegs. Ein Wiedersehen gab es mit dem vormaligen Athlet des TSV Wabern, Stefan Thoms (USC Kiel/ 3:26:40). Einen ganz starken Auftritt zeigte Theresa Koch (TB) als Gesamt-Vierte über die klassische Distanz der Frauen. Trotz eines minimalen Aufwandes von lediglich 25 wöchentlichen Trainings-Kilometern steigerte sich die Studentin der Zahnmedizin auf 3:27:50 Stunden.

Ein großer Andrang herrschte im Halb-Marathon. Als Gesamt-Vierter in 1:10:05 Stunden ist Tom Ring (Wichdorf/PSV) jetzt Dritter der nordhessischen Bestenliste. Erst seit Mai ist Husen Kimo Fago (TB) im Laufsport aktiv und bewältigte seinen ersten Halb-Marathon in 1:15:48. Damit belegte der 20 Jahre alte Äthiopier unter 1292 Männern den zehnten Rang. 1:21:10 brachten Michael Imming (TSV Obervorschütz) auf den zweiten Platz der M 45. Eine Sekunde dahinter verbesserte sich Eike Ewald (Wabern) gegenüber dem Vorjahr von 1:25:51 auf 1:21:11. In 1:22:20 verteidigte Horst Wiegand (SC Neukirchen) erfolgreich die Deutsche Kirchen-Meisterschaft und wurde zudem als Schnellster der M 50 notiert.

Erst seit wenigen Wochen ist Pia Boland im Marathon-Stützpunkt des TuSpo Borken aktiv. In 1:33:12 Stunden lief die Studentin auf Anhieb auf den fünften Rang der W 20. Dahinter platzierte sich mit Carolin Comtesse (OV/1:35:43) eine ebenso erfahrene Athletin wie Helga von Bredow (SG Chattengau), die in 1:40:45 sogar die Wertung der W 50 gewann.

Für Erstaunen sorgten einmal mehr die auf Einladung des Schwalm-Eder-Kreises startenden polnischen Athleten, die mit Piotr Sikorski (1:18:54) sowie mit Ewelina Poterala (1:28:49) die Titel der in die Veranstaltung eingebetteten Hessische Volkshochschul-Meisterschaft gewannen. Foto: zct/nh

Von Lothar Schattner

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