Baunataler Hallensportfest: Ivisic über 60 Meter Hürden nicht aufzuhalten

Pohl sprintet zum Sieg

Ließ die Konkurrenz hinter sich: Selina Pohl. Foto: zct

BAUNATAL. Schnelle Zeiten standen im Blickpunkt des zweiten Leichtathletik-Hallensportfestes der Veranstaltungs-Gemeinschaft GSV Eintracht Baunatal und KSV Baunatal in der Langenberg-Sporthalle in Großenritte.

Spannender kann ein 60-Meter-Finale nicht sein: In der männlichen Jugend U 18 kämpften Eric Alsmann und Kevin Wolf vom Gastgeber Eintracht Baunatal bis ins Ziel Brust an Brust und liefen in 7,74 auf die Hundertstelsekunde die gleiche Zeit. Erst das Zielfoto entschied zu Gunsten von Alsmann.

Über 30 Meter fliegend trennten die Kontrahenten ebenfalls nur drei Hundertstelsekunden. Doch hier war Wolf in 3,32 zu 3,35 im Vorteil. Noch stärker einzuschätzen ist der Sieg von Kevin Wolf über 60 Meter Hürden. 9,10 Sekunden waren die schnellste Zeit des Tages.

Im Sprint der weiblichen Jugend dominierten ebenfalls die Athletinnen des GSV. In 8,40 Sekunden gewann Selina Pohl die Wertung über 60 Meter der U 20. Jetzt ist für die 18 Jahre alte Studentin des Sportmanagements aus Wattenbach die Deutsche Hochschul-Meisterschaft unterm Hallendach Anfang Februar in Frankfurt das große Ziel. Immer mehr schiebt sich Jenny Wilhelm (U 18) in den Vordergrund und bezwang über beide Sprintstrecken (60 m: 8,52 s, 30 m fliegend: 3,67 s) die Ende des Jahres zum LAV Kassel wechselnde Theresa Vater (TV Friedrichstein).

Schon heute für die Landes-Meisterschaft Mitte Januar ebenfalls in Frankfurt gerüstet sind die Schülerinnen des LAV Kassel. Laura Ivisic durchmaß die 60 Meter Hürden der W 14 in 9,39 Sekunden. Diese Zeit könnte in der Mainmetropole bereits für einen Medaillenrang reichen.

Laury Carilus ist das Ass über 60 Meter flach. Die Zeit von 8,35 Sekunden wurde bei den letzten HLV-Titelkämpfen lediglich von drei Athletinnen erreicht. Über 30 Meter fliegend trennten beide Teenager mit Vorteil für Ivisic (3,61 s zu 3,63 s) eine Handbreite.

Doppelsieg für Schröder

Zwei Siege feierte Malte Schröder (GSV, 8,38 s/3,64 s) in der M 15. Nic Flammann (GSV, 3,60 s) hat das größte Beschleunigungsvermögen über 30 Meter fliegend der M 13 und Noah Rinder (LAV, 10,62 s) lief die Spitzenzeit über 60 Meter Hürden der M 12. Im Rahmen einer gelungenen Veranstaltung hätte sich Veranstaltungsleiter Volker Schaub einige Teilnehmer mehr gewünscht. (zct)

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