LGA Rotenburg-Bebra lud die Leichtathleten aus der Region zum Saisonauftakt

Dehnen vor dem Wettkampf: Auch Natalie Herbig von der LGA stieg in die neue Saison ein. Foto: Walger

Bebra. Mit 164 Teilnehmern aus zwölf vorwiegend nordhessischen Vereinen war das Bahneröffnungssportfest der LGA Rotenburg-Bebra auf der Biberkampfbahn in Bebra gut besucht.

Während in der Männer- und U-20-Klasse die MT Melsungen die meisten Siege verzeichnete, waren es bei den Schülern und U-18-Jugendlichen die leistungsstarken Talente des LAV Kassel, die schwer zu besiegen waren. Die überragende Leistung aus heimischer Sicht war die Leistungsexplosion von Antonia Schell über beide Sprintstrecken. Besonders die großen Fortschritte von Luca Kunkel machen Hoffnung auf den Mehrkampf.

Martin Triebstein (LGA) knüpfte im Weitsprung mit 6,11 Metern an seine Leistung des vergangenen Jahres an, als er deutscher Seniorenmeister der M 45 wurde. Andreas Grunwald (LGA) unterbrach seine stundenlange Kampfrichtertätigkeit im Speerwurf mit einem Sieg in der Männerklasse mit 37,15 Metern.

Im 100-Meter-Lauf schaffte Aline Dick (LGA) eine neue persönlichen Bestleistung von 13,20 Sekunden. Auch im Weitsprung zeigte sich die Heinebacherin mit 4,85 Metern fit. Jana Rautenhaus (Eschweger TSV) lief über 800 Meter in 2:35,63 Minuten die schnellste Zei. Tim Niebergall (TV Obersuhl) beendete den 800-m-Lauf in 2:17,22 Minuten mit großem Vorsprung als Erster. Erstklassig besetzt waren die Wettbewerbe in der weiblichen U 18 mit Starterinnen der LAV Kassel. Für den größten Leistungssprung sorgte allerdings eine LGA-Athletin. Antonia Schell verbesserte sich über 100 Meter als Zweite im Sog von Carolin Friedrich (LAV) von 13,40 auf 13,01 Sekunden. Noch deutlicher war die 200-Meter-Steigerung, wo sie als Siegerin 26,30 Sekunden erzielte.

Mit Luca Kunkel stand ein weiterer LGA-Athlet im Mittelpunkt der M 15. Der Altmorschener , der in Rotenburg die Jakob-Grimm-Schule besucht, bestritt die gleichen fünf Disziplinen, die in zwei Wochen im Block Sprint bei den Nordhessenmeisterschaften absolviert werden müssen. Siege mit Bestleistungen gab es im 80-Meter-Hürdenlauf in 12,86 Sekunden, im Weitsprung mit 6,00 Metern und im Speerwerfen mit 42,31 Metern. Über 100 Meter wurde er in 12,50 Sekunden Zweiter. Nur im Hochsprung blieb er mit 1,50 Metern deutlich hinter seinem Leistungsvermögen. Sein Vereinskamerad Moritz Rimbach sorgte dort für eine große Überraschung, als er sich als Sieger auf 1,63 Meter steigerte.

Die gleichaltrige Natalie Herbig gewann die Sprungwettbewerbe, wobei sie sich im Weitsprung auf 4,87 Meter verbesserte. Im 80-Meter-Hürdenlauf kam sie in 13,69 Sekunden als Zweite ins Ziel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.