Nordhessische Hallenmeisterschaften: Sechs Titel, drei Vizemeisterschaften und drei dritte Plätze

LG R sahnt in Bad Sooden-Allendorf ab

Bestleistung: Dominik Zeich steigerte sich um 20 Zentimeter und wurde Nordhessenmeister der M15 im Stabhochsprung. Foto: Humme

Bad Sooden-Allendorf. Sechs Titel, drei Vizemeisterschaften und drei dritte Plätze waren die hervorragende Ausbeute der Leichtathleten der LG Reinhardswald bei den Nordhessischen Hallenmeisterschaften in Bad Sooden-Allendorf. Das Vorjahresergebnis (2/1/1) stellten die LGR-Athleten damit klar in den Schatten.

Erfolgreichste Medaillensammlerin war die U20-Jugendliche Vanessa Grimm (TSG Hofgeismar).

Über 60 Meter meldete sie schon im Vorlauf in 8,10 Sekunden ihre Titelambitionen an. Im Finale drehte sie dann richtig auf und sprintete in 7,98 Sekunden zum ungefährdeten Sieg vor Carolin Klupsch (SSC Vellmar).

Im Hochsprung stellte Grimm mit 1,67 Metern einen neuen Kreisrekord auf, musste aber Klupsch, die 1,70 Meter überwand, den Vortritt lassen. Die alte Kreisbestmarke hatte seit 2008 Tanja Schmitt (SV Trendelburg) mit 1,66 Metern gehalten.

Im Hürdensprint hat sich Grimm noch nicht so gut auf die gegenüber der U18 acht Zentimeter höheren Hürden eingestellt und musste mit Silber hinter Klupsch zufrieden sein.

Dafür hielt sie sich im Weitsprung schadlos. Zwar setzte Grimm nur einen gültigen Versuch in die Sandgrube, aber der wurde mit 5,47 Metern gemessen, was zum Sieg reichte.

Die fünfte Medaille gab es im Kugelstoßen. Mit 11,10 Metern lag sie auf Platz zwei hinter Janina Rohde (MT Melsungen).

Titel in 8,04 Sekunden

Janine Mackewitz (SV Espenau) wurde im 60-Meter-Sprint der Frauen ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und gewann den Titel in 8,04 Sekunden mit fast einer halben Sekunden Vorsprung.

Beste Disziplin für die LG Reinhardswald war der Stabhochsprung.

Dominik Zeich (TSG Hofgeismar) steigerte in der M15 seine persönliche Bestleistung gleich um 20 Zentimeter auf 2,83 Metern und jubelte nach Bronze im Vorjahr über seinen ersten Hallentitel.

Jessica Grimm (TSG Hofgeismar) vergoldete in der W13 den Silberrang des Vorjahres und siegte mit 2,43 Metern. An der neuen Bestmarke von 2,53 Metern scheiterte sie drei Mal knapp. Jan Bönning, der die jungen Talente zusammen mit Dieter Probst (beide TSG Hofgeismar) trainiert, zeigte, dass er selbst noch gut in Form ist und gewann bei den Männern mit 3,93 Metern.

„Man hat in dem langen Wettkampf noch Defizite in der Athletik gesehen, aber für uns steht zunächst die technische Entwicklung der Athleten im Vordergrund“, sagte Probst.

Im ersten Jahr in der U18 schaffte es die U16-Meisterin des Vorjahres, Candice Karmakar (TSG Hofgeismar), als Dritte mit 1,46 Metern wieder in die Medaillenränge im Hochsprung. Überraschend Bronze holte auch Christopher Jung (TSG Hofgeismar) im Kugelstoßen der männlichen Jugend M14 mit 7,97 Meter.

Mit dem dritten Platz von Yasin Körpe (TSG Hofgeismar, 10,30 Meter) im Kugelstoßen der M15 hatte man hingegen im Vorfeld gerechnet.

Platzierungen in den Endkämpfen der besten Acht erreichten Pascal Bönning (4., Männer, TSG Hofgeismar) und Christoph Ritter (5., M14, beide TSG Hofgeismar) in den 60-Meter-Sprints sowie Louisa Finis (6., TSV Hombressen) und Isabel Giebeler (8., TSV Niedermeiser) im Weitsprung der weiblichen Jugend U18. (zah)

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