Fragen und Antworten: PSV registriert bei Berglauf weniger Starter als 2015

Trotz nebliger Wetterverhältnisse ein spannender Lauf  

Um die besten Plätze im Bergpark: Diese Läufer haben keine Zeit für einen Blick hinauf zum Herkules, obwohl sich dieser bei Nebel lohnt. Foto: Malmus

Kassel. Der Herkules-Berglauf litt diesmal unter den äußeren Bedingungen. Dennoch war die Resonanz zufriedenstellend. Fragen und Antworten zu dieser Veranstaltung.

Inwieweit war das Rennen in diesem Jahr etwas Besonderes?

Der PSV Grün-Weiß Kassel als Gastgeber des traditionsreichen Berglaufs muss sich für 2017 einen anderen Austragungszeitpunkt suchen, weil im nächsten Jahr der Kassel-Marathon erst am 1. Oktober ausgetragen wird und es eine Terminkollision geben würde. Laut Thomas Hahn, dem Leiter der Leichtathletik-Abteilung im PSV, könnte das Rennen durch den Bergpark bereits im Frühling stattfinden.

Wie war die Resonanz bei der 27. Auflage?

100 Starter sowie zwei Staffeln machten sich an der Reformschule auf den 6,2 km langen Weg (370 Höhenmeter). „Damit lagen wir durchaus noch im Schnitt“, bilanzierte Hahn. Bei der Premiere 1990 registrierte der PSV 79, vor einem Jahr waren es 140 Teilnehmer.

Wer sicherte sich die vorderen Plätze?

In der Männer-Konkurrenz siegte Philipp Engler (28:22 Minuten) vom TSV Heiligenrode mit 17 Sekunden Vorsprung gegenüber M 50-Starter Karsten Deinzer von der LG Vellmar. 2015 benötigte der Sieger Thomas Thyssen (PSV) lediglich 24:51 Minuten. Bei den Frauen setzte sich Melanie Räder vom TSV Heiligenrode in 34:11 Minuten durch.

Welche Leistung verdient eine besondere Würdigung?

Es gibt zwei. Zum einen meisterte der erst zwölfjährige Maximilian Hartmann aus Kassel die Strecke in lediglich 38:19 Minuten. Zum anderen war auch der 79-jährige Horst Hilmes, der bereits 1990 mitmischte, vom PSV wieder dabei. Er erreichte in 57:20 Minuten als letzter Teilnehmer das Ziel.

Wie waren die Bedingungen am Samstag?

Also wenn der Anblick des Herkules’ die Teilnehmer im Bergpark besonders motivieren soll, dann fiel dies diesmal nicht leicht. Das Wahrzeichen versank im dichten Nebel. Immerhin hatte es pünktlich zum Beginn der Veranstaltung aufgehört zu regnen. • Weitere heimische Klassensieger: Männer, U 20: Marwin Hanisch (Trainingscamp) 36:01. M 30: Philipp Engler (TSV Heiligenrode) 28:22. M 40: Marc Braun (LG Baunatal) 28:48. M 50 Karsten Deinzer (LG Vellmar) 28:39. M 60: Paul Schissler (BSG Sparkasse Kassel) 38:34. M70: Albert Bunse (Kassel) 46:28 Frauen, W 30: Melanie Räder (TSV Heiligenrode) 34:11.

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