Süddeutschen Meisterschaft: Lasse Gundlach in Topform – Stern überzeugt als Fünfter

Starke heimische Staffelläufer

Stark: die vier Mal 400 m-Staffel der MT mit (v. l.) Katharina Wagner, Franziska Ebert, Lynn Olson und Nele Grenzebach. Foto: Schattner

Ingolstadt. Fünf Plaketten aus Edelmetall erkämpften die Athleten des Schwalm-Eder-Kreises bei der Süddeutschen Meisterschaft der Leichtathleten U 23 und U 16 im MTV-Stadion in Ingolstadt.

Einmal mehr erwiesen sich die Hammerwerfer des ESV Jahn Treysa als Medaillenhamster. Mit 44,10 m (4 kg) gewann Isabel Weitzel (wir berichteten) den Wettbewerb der Juniorinnen und wiederholte damit erfolgreich ihren Coup von St. Wendel 2016. Dennoch kann die Studentin der Zahnmedizin nur mit ihrer Platzierung und nicht mit ihrer Weite zufrieden sein.

In Topform befindet sich dagegen Lasse Gundlach und platzierte sich in der M 15 hinter dem DLV-Zweiten Merlin Hummel (UAC Kulmbach) mit 56,08 m (4 kg) auf dem Silberrang. Damit bestätigte der Schüler eindrucksvoll seine aktuell fünfte Position im DLV. Für beide Athleten – Isabel Weitzel und Lasse Gundlach – wartete tags darauf beim Deutschen Junioren-Cup im Hammerwerfen im von Ingolstadt einhundert Kilometer entfernten Dischingen im Landkreis Heidenheim die nächste Herausforderung.

Erfolgreich verteidigte das Sprintteam Hessen mit Judith Entzeroth (Spangenberg) als Schlussläuferin in 3:53,83 Minuten ihren Titel über vier Mal 400 Meter der Juniorinnen. Bereits auf dem dritten Rang die jungen Athletinnen der MT mit Katharina Wagner, Lynn Olson, Nele Grenzebach und Franziska Ebert in 4:06,12 Minuten.

Eine weitere Auszeichnung in Bronze steuerte Lorenz Funck (MT) in 16:41,02 Minuten als Dritter über 5000 Meter der Junioren zur Schwalm-Eder-Bilanz mit bei. Hoch einzuschätzen ist der fünfte Rang des im ESV Jahn Treysa ausgebildeten Alexander Stern (Mengsberg/USC Mainz) in 1:53,65 Minuten über 800 Meter.

Erstmals unterbot Katharina Wagner (MT) als Achte über 400 Meter der Juniorinnen die Schallmauer von 60 Sekunden. Und dieses in 59,20 Sekunden sehr deutlich. Freude auch bei Fabian Feldmann (TSV Remsfeld). Als Achter mit 45,56 m (1 kg) im Diskuswerfen der M 15 verdrängte der Schüler aus Hausen den HLV-Spitzenreiter Aaron Heinz (MTV Kronberg) aus dem Endkampf. (zct) 

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