Leichtathletik: Starke Sprinter

Acht Nachwuchsleute für Förderkader nominiert

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Im Förderkader des Hessischen Leichtathletik-Verbandes: die Sprinter (v.l.) Jennifer Zuban, Sophia Hog und Elias Steiner.

Wiesbaden. Acht Nachwuchs-Athleten des Schwalm-Eder-Kreises erhielten eine Berufung in die Förderkader des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV). Anlässlich der Kadereröffnung in Wiesbaden überreichte Sportwart Klaus Schuder (Neu-Isenburg) die Urkunden.

Mit vier Berufungen fanden die starken Auftritte der Sprinter ihren Niederschlag. Jennifer Zuban (TSV Remsfeld) ist derzeit das größte Talent. Die Theodor-Heuss-Schülerin aus Homberg gewann in Augsburg die süddeutsche Meisterschaft über 100 Meter der W 14 und führt gemeinsam mit Sophia Trettin (Wiesbadener LV) in 12,32 Sekunden die hessische Bestenliste an. Der achte Rang bei der Deutschen Block-Mehrkampf-Meisterschaft in Rheidt unterstreicht die Vielseitigkeit der von Irena Gazda-Sagolla geförderten Athletin.

Sophia Hog (TSV Spangenberg) steigerte sich über 100 Meter auf 12,72 Sekunden und wird neben den Heimtrainern Wolfgang Waßmuth und Martin Siebert ebenso wie Zuban im Landes-Stützpunkt Wiesbaden von Elitetrainer Georg Schmidt geschult. Erstmals schaffte Elias Steiner (Jahn Gensungen) den Durchbruch. Der 14-Jährige gewann in 11,72 Sekunden die Landes-Meisterschaft über 100 Meter und führt mit deutlichem Vorsprung die HLV-Hitliste an. Judith Entzeroth (Spangenberg/ MTV Kronberg) trat in dieser Saison etwas kürzer. Dennoch verblieb die in Frankfurt studierende 400m--Läuferin im Kader und wird von Blocktrainer Robert Schieferer betreut.

Die heimischen Werfer bestätigten ihren guten Ruf. Isabel Weitzel (ESV Jahn Treysa) erkämpfte bei der Deutschen Jugend-Meisterschaft in Wattenscheid den zweiten Rang und ist mit 56,90 m Vierte der DLV-Bestenliste. Den Sprung in den Einstiegskader (E) schafften neben Paula Tetem (TuSpo Borken, 12) die Remsfelder Talente Anton Umbach (13) und Fabian Feldmann (12). Die Kader-Förderung des DLV genießen weiterhin die im ESV Jahn Treysa ausgebildeten und zu deutschen Meisterehren gelangten Florian Orth (Treysa/LG Regensburg) und Ksenia Achkinadze (Ziegenhain/SC Gelnhausen).

Nicht mehr in den Förderkadern vertreten sind Janina Rohde (MT, Kugel) sowie Hammerwerfer Marco Laubach (Spangenberg/LG Frankfurt). Nicht um einen Platz im HLV-Kader beworben hat sich Hessens bester jugendlicher Speerwerfer, Henri Alter (MT), weil ihm bereits vor zwei Jahren keine Perspektiven zugetraut wurden. . Keine Berücksichtigung fand Karolin Siebert (MT) trotz der hessischen Vize-Meisterschaft über 400 Meter Hürden der weiblichen Jugend U 20. (zct)

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