Extremsportler Chris Lemke nimmt in Island an der Hindernislauf-WM teil

24 Stunden nonstop im Eis

Samstag wird es ernst: Der Northeimer Chris Lemke stellt sich in Island auf ganz harte Prüfungen ein. Fotos: privat/nh

Northeim. Ausdauer- und Extremsportler Chris Lemke aus Northeim hat in den vergangenen Jahren schon an vielen Laufveranstaltungen teilgenommen. Regionale und überregionale. Doch was ihn an diesem Wochenende in Island erwartet, dürfte definitiv zu seinen außergewöhnlichsten Erfahrungen zählen. Dann startet Lemke bei der Spartan-Race-Hindernislauf-Weltmeisterschaft. Der Clou: Das Rennen dauert 24 Stunden.

Dass er dort an den Start gehen kann, hat er seinen starken Leistungen während der gesamten Saison zu verdanken. Bei diesen Titelkämpfen bekommt er es nun mit den besten Athleten aus aller Welt zu tun. Die absolvieren 24 Stunden lang einen zehn Kilometer langen Rundkurs, der 375 zu überwindende Höhenmeter und 20 Hindernisse beinhaltet. Dass die Strecke verschneit sein wird und die komplette Dauer ein eisiger Wind den Athleten ins Gesicht bläst, versteht sich in Island zu dieser Jahreszeit fast von selbst.

„Um diese Herausforderung zu meistern muss man also nicht nur topfit, sondern vor allem auch mental extrem auf der Höhe sein“, verdeutlicht Lemke. Sein Trainer Manfred Vollmer blickt dem Wettkampf ziemlich entspannt entgegen. „Wir haben das ganze Jahr sehr gut zusammengearbeitet. Chris hat sich bereits im Oktober in den USA gegen starke Gegner sehr gut behauptet und Podestplätze geholt. Er ist bereit für die 24 Stunden in Island. Das wird ein Rennen gegen sich selbst. Das wird aber auch ein Rennen, das er sicher nie vergessen wird.“ (mwa)

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