Rennen des Nordhessencups

Timo Pippart siegt auf der langen Distanz in Hessisch Lichtenau 

Glückwunsch: Blumen erhält der 81-Jährige Hans-Joachim Dornemann von Galina Schwarz aus dem Organisatoren-Team.

Hessisch Lichtenau. Die Marke von 500 teilnehmenden Läuferinnen und Läufern wurde in diesem Jahr zwar nicht geknackt, dennoch gab es bei den Organisatoren des TV Hessisch Lichtenau nach dem 25. Volkslauf im Rahmen des Nordhessencups nur zufriedene Gesichter.

Beste äußere Bedingungen garantierten einen reibungslosen Ablauf, dazu erfüllten sich auch die Wünsche und Erwartungen vieler Starter. Einer von ihnen war Timo Pippart vom Eschweger TSV. Noch im Vorjahr hatte er sich auf der Langstrecke über 19,8 Kilometer dem Fürstenhagener Andreas Jordan beugen müssen, jetzt lief er über diese Distanz ein einsames Rennen gegen die Uhr, hängte die Konkurrenz schon nach 1,5 Kilometern ab und siegte unangefochten in 1:14,52 Stunden. „Nun gibt es noch ein weiteres Rennen und dann kommt der Start beim Werra-Man in Eschwege“, so der Triumphator.

„Die vorgelegten Spitzenzeiten auf den einzelnen Strecken sind schon bemerkenswert“, erkannte auch der langjährige TV-Erfolgsläufer Günther Kemnade die Leistungen im Zielbereich mit der Stoppuhr in der Hand an. Viel zu schnell für alle anderen war Lokalmatador Louis Hartwig, für den die Zeit nach 1000 Metern in 2:54 min. anhielt. „Meine beiden härtesten Konkurrenten waren nicht dabei, deshalb war es nicht allzu schwer“, sagte das große Lichtenauer Talent nach seinem Start-Ziel-Sieg. Und auch Hans-Joachim Dornemann von der TG Wehlheiden hatte nach bewältigter Distanz von 5000 Metern ein Lächeln auf den Lippen, obwohl er sich nur ganz hinten einreihen konnte. „Wichtig ist für mich, einfach dabei zu sein. Fünf Nordhessencup-Läufe habe ich in dieser Saison schon bestritten, drei muss ich noch“, sagte der frühere Fußballer. Worte eines 81-Jährigen, der als ältester Teilnehmer in Hessisch Lichtenau mit einem künstlichen Kniegelenk startete. Nur fünf Jahre jünger ist Horst Hilmes vom TSV Heiligenrode. Sein Steckenpferd ist seit vielen Jahren die Langstrecke, und über 20 Kilometer startet er in dieser Nordhessencup-Saison bereits zum 30. Mal.

Zu den Seriensiegern in Hessisch Lichtenau zählt Max Fuchs von der LG Reinhardswald. Er wurde seinen Vorschusslorbeeren als Schnellster über fünf Kilometer ebenso gerecht wie der Borkener Gesamtsieger Martin Herbold über zehn Kilometer. Und auch Andreas Jordan vom TSG Fürstenhagen als Klassensieger der M 40 war nach schweißtreibenden zehn Kilometern zufrieden, zumal sein Lieblingsklub Bayern München am Abend auch noch den DFB-Pokal gewann.

Viele Klassensiege

Klassensiege sammelten auch noch viele andere heimische Läufer. Für den TV Hessisch Lichtenau hatten am Ende Vanessa Wyryma, Nina Herget, Katja Kraus, Elijah Muth, Tabea Rehbein, Johannes Esaak Andemarian über verschiedene Distanzen die Nase vorn.

Liesel Schöffel-Seggewiß vom TSG Fürstenhagen war über die lange Distanz bei den Seniorinnen W 60 nicht zu besiegen, und auch Hartmut Neugebauer (Bilstein Marathon) lief über 20 Kilometer in der Klasse M 60 ein mutiges Rennen und hatte im Ziel in 1:38,10 Stunden mehr als eine Viertelstunde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Jürgen Peter aus Vellmar. (eki)

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