Rang acht der Altersklasse 30

Baunataler Triathlet Wonke löst Ticket nach Hawaii bei der EM in Frankfurt

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Auf dem Weg nach Hawaii: Martin Wonke in Frankfurt.

Frankfurt. Beim dritten Start über die Ironman-Strecke erfüllte sich für Martin Wonke (KSV Baunatal) schon der Traum von Hawaii.

Mit 9:20:20 Stunden belegte er bei der Triathlon-Europameisterschaft über 3,8 km Schwimmen, 185 km Radfahren (wegen einer Baustelle verlängert), sowie 42,195 km Laufen in Frankfurt den achten Platz in der Altersklasse M 30 (31. Gesamt von 2244) und ist nach Heiko Weber und Eiko Vogt 2006 erst der dritte Baunataler Triathlet, der sich für die Weltmeisterschaft in Kaliua-Kona qualifiziert hat.

„Ich bin für meine Verhältnisse gut geschwommen. Die längere Radstrecke und der starke Wind haben mir in die Karten gespielt. Beim Laufen hatte ich den perfekten Tag“, bilanzierte der mehrfache Leichtathletik-Landesmeister.

Einen gebrauchten Tag erwischten dagegen Oliver Lieblein (Tri-Team Fuldatal; M 35) und Frank Walter (SC Neukirchen; M 30) bei dem Hitzerennen. Beide klagten beim Radfahren bereits über starke Rückenschmerzen und konnten so nicht die erhoffte Leistung bringen. Das Duo biss sich in 10:14:11 und 10:33:14 Stunden aber durch. „Aufgeben war keine Option“, erklärten sie.

Alle fünf Neulinge aber bestanden die Feuerprobe in der Königsdisziplin. Fast zeitgleich beendeten Dennis Keidel (MT Melsungen; M 30) in 10:11:21 und Stephan Schlomm (SC Neukirchen; M 35) in 10:11:28 Stunden ihr Debüt. Die beiden Jungsenioren überzeugten insbesondere auf den vier Laufrunden am Mainufer. René Steffen (Tus Fritzlar; M 35) schwamm gut, hatte viel Spaß auf dem Rad, musste dann aber dem schnellen Anfangstempo im Marathon nach Kilometer 18 Tribut zollen und kämpfte sich nach 11:32:58 Stunden ins Ziel.

Auch Elke Reuting (WVC Kassel; W 45) kam in der finalen Disziplin schwer in Tritt. Doch dann fand die Hessenmeisterin 2017 über die Kurzdistanz ihren Rhythmus und erreichte trotz Hitze und Verdauungsproblemen in 12:33:16 std glücklich das Ziel. Nach einem langen Tag in 14:22:55 Stunden beschenkte sich Wolfgang Eger (TSV Heiligenrode) nachträglich zum 60. Geburtstag mit dem Finisher-Trikot. Ein Plattfuß kurz vor Ende der Radstrecke sorgte für einen Schreckmoment. Über eine Schwächephase zwölf Kilometer vor Ende der Laufstrecke half dem Routinier die mitgereiste Fangruppe aus Heiligenrode. (zxb)

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