Nächsten Samstag steht Trendelburg im Zeichen der Dragonheart Battle

600 Ultra-Sportler am Start

Tal der Schmerzen: Zwei Mal müssen die Läufer durch den Steinbruch bei Wülmersen, in dem schlammige Aufgaben auf sie warten. Foto: Löschner

Trendelburg. Wülmersen und Trendelburg wappnen sich für mehr als 600 unerschrockene Ausdauersportler, die am Samstag, 21. November, beim ersten Dragonheart Battle in Wülmersen an den Start gehen.

Die über 25 Kilometer lange Laufstrecke, die mit zahlreichen Hindernissen gespickt ist führt durch den Reinhardswald nach Trendelburg, wo Zuschauer die Sportler beim Durchqueren der Diemel oder beim Überwinden einer sechs Meter hohen Strohburg und weiteren Stationen anfeuern können.

Informationen: Veranstalter Joachim von Hippel (Mitte, PAS-Team, Bad Kissingen) informierte gemeinsam mit den Organisatoren vor Ort Carina Körber und Mark Bornhage (beide Trendelburg) über die Details des Rennens und des Rahmenprogramms. Foto: Löschner

Wenn Veranstalter Joachim von Hippel sagt: „Wir sind die Waldstrecke heute abgefahren – es ist pervers schlammig“, dann hört sich das eher an wie ein Versprechen statt eine Drohung. Sein Unternehmen, das PAS-Team aus Bad Kissingen, veranstaltet Hindernisläufe. Der neuste Wettkampf in der Familie dieser sogenannten Obstacle Course Runs ist der Dragonheart Battle (zu deutsch: Drachenherz-Schlacht) Trendelburg, der am kommenden Samstag seine Premiere erlebt.

Nachmeldung möglich

Gut 600 Läuferinnen und Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und den Nachbarstaaten sowie Teams aus der Region sind bislang angemeldet (Startgebühr: 65 Euro), Nachmeldungen sind am Freitag und Samstag in Wülmersen noch möglich. Auf diese Unerschrockenen wartet eine rund 25 Kilometer lange Strecke durch schwieriges Gelände in Reinhardswald und Diemeltal, 500 Höhenmeter sind dabei ebenso zu meistern wie mehr als 20 natürliche und künstliche Hindernisse. Die heißen „Diemelsprung“, „Zappelgraben“, „Affenleiter“, „Dreckloch“ oder „Tal der Schmerzen“, es muss gekrochen, geklettert, gehangelt und geschwommen werden.

Die Läufer starten ab 11 Uhr in Blocks von 150 Teilnehmern, die Schnellsten erwartet von Hippel bereits nach zwei Stunden im Ziel, nach fünf Stunden schließt die Zeitnahme. Moderiert wird das Rennen von Ritter Dietrich, im Wasserschloss wird es am Samstag einen Mittelaltermarkt geben und am Abend ist nach der Siegerehrung gegen 19 Uhr eine Party mit DJ und die Illumination des Wasserschlosses vorgesehen.

In dieser Woche wird die gesamte Strecke mit Flatterband trassiert, um ein Verlaufen von Teilnehmern zu verhindern und die Belastung der Natur gering zu halten. Die Hindernisse und Versorgungsstationen werden zum Teil von örtlichen Sponsoren aufgebaut. Neben diesen Partnern aus der Wirtschaft sind die Stadt Trendelburg, die Freiwillige Feuerwehr und Hessen Forst im Boot, am Wettkampftag werden 50 Rettungskräfte, die DLRG sowie Rettungswagen und zwei Notärzte im Einsatz sein. Hohe Ausfallquoten erwartet von Hippel aber nicht, die lägen bei seinen Läufen meist deutlich unter zehn Prozent. „Wir wollen erschöpfte aber glückliche und stolze Finisher“, sagt er.

Der Dragonheart Battle ist laut Veranstalter ein anerkannter Qualifikationslauf der Ocra Benelux – er soll ein jährlicher Lauf im Veranstaltungskalender werden. (zlö)

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