Leichtathletik: Sieben heimische Talente im Förderkader des HLV – Sophia Hog erstmals nominiert

Heimische Talente: Zuban ist die Hoffnungsträgerin

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Auf dem Weg in die deutsche Spitze: Jennifer Zuban vom TSV Remsfeld. Foto: Schattner

Seligenstadt. Sieben Nachwuchs-Athleten des Schwalm-Eder-Kreis erhielten eine Berufung in die Förderkader des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV).

Anlässlich der Kadereröffnung im Riesensaal in Seligenstadt überreichten HLV-Präsidentin Anja Wolf-Blanke (Riedstadt) und Sportwart Klaus Schuder (Neu-Isenburg) im festlichen Rahmen die Urkunden.

Leo

Mit vier Berufungen finden die starken Auftritte der Sprinter ihren Niederschlag. Jennifer Zuban (TSV Remsfeld) ist derzeit das größte Talent. Neben drei hessischen Meisterwimpeln gewann die Theodor-Heus-Schülerin aus Homberg in Kassel die süddeutsche Meisterschaft über 100 Meter der W 15 und sprintete bei der süddeutschen Hallen-Meisterschaft in Karlsruhe über 60 Meter auf den zweiten Rang. In 12,24 Sekunden über 100 Meter ist die von Irena Gazda-Sagolla trainierte Athletin Siebte der deutschen Bestenliste. Zur DLV-Spitze fehlen elf Hundertstelsekunden.

Erstmals wurde Sophia Hog (TSV Spangenberg) in den D 1-Kader der Sprinter (17 bis 19 Jahre) eingestuft und wird dort jetzt von Landestrainer Robert Schieferer betreut. In 12,64 Sekunden ist die 16-Jährige Dritte der U 18 in Nordhessen. Carolin Friedrich (Guxhagen) steigerte sich im Siebenkampf der U 18 auf 5006 Punkte und wechselte folgerichtig vom Speerwurf in den Mehrkampf-Kader. Die jüngere Schwester von Schalke-Profi Marvin und KSV-Fußballer Steffen gewann in Lage mit dem LAV Kassel die deutsche Mannschafts-Meisterschaft und ist Neunte der DLV-Bestenliste.

Hammerwerfen weiter top

Traditionell vertreten sind die Hammerwerfer. Isabel Weitzel (ESV Jahn Treysa) gewann in Fränkisch-Crumbach die südwestdeutsche Meisterschaft und zählt als Siebte mit 51,32 m (4 kg) zu den Top-Zehn der weiblichen Jugend U 20 im DLV. Beim Verbände-Vergleich in Heuchelheim setzte sich Leo Sommerlade (TSV Remsfeld) gegen die junge süddeutsche Elite durch und ist im Hammerwerfen der M 15 mit 52,14 m (4 kg) ebenfalls Siebter auf Bundesebene. Den Sprung in den Einstiegs-Kader (E) schafften Melissa Schnitzerling (Besse/KSV Baunatal) sowie Sprinter Fabian Feldmann (TSV Remsfeld).

Die Kader-Förderung des DLV genießen weiterhin die im ESV Jahn Treysa ausgebildeten Florian Orth (Treysa/LG Regensburg) und Xenia Stolz (vormals Achkinadze, Ziegenhain/Wiesbadener LV), die in Bad Langensalza den hessischen Rekord im Weitsprung der Frauen auf 6,74 m verbesserte.

Von Lothar Schattner

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