Friedlos ist SG Schenklengsfeld/R/W auf den Fersen

Kreisliga A1: Das Spitzenduo ist gewarnt

Lass mir den Ball: Marvin Brandau von der SG Schenklengsfeld/R/W (rechts) attackiert seinen Gegenspieler aus Nentershausen.
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Lass mir den Ball: Marvin Brandau von der SG Schenklengsfeld/R/W (rechts) attackiert seinen Gegenspieler aus Nentershausen.

Sechs Spiele – fünf Siege und ein Unentschieden – so lautet die erste Zwischenbilanz: Die SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain ist prima in die Serie der Fußball-Kreisliga A1 gestartet.

Hersfeld-Rotenburg - Mit 16 Punkten und einem Torverhältnis von 14:2 haben die Landecker ihre Favoritenrolle bestätigt. Die Ergebnisse am Wochenende – 4:0 gegen Haselgrund/Breitenbach und 6:2 gegen Nentershausen – sprechen eine deutliche Sprache. Der Tabellenführer steigert sich von Spiel zu Spiel, hat einen Lauf.

Und der soll am Sonntag auch bei der SG Rotenburg/Lispenhausen (15.30 Uhr/Lispenhausen) nicht abrupt enden. „Wir kommen in die vorentscheidende Phase der Serie“, sagt Schenklengsfelds Trainer Martin Stein. „In den nächsten Wochen werden wir sehen, wo die Reise hingeht.“ Nach der Partie am Sonntag in Rotenburg warten die Aufgaben gegen Werratal und Friedlos.

Der Zweite Friedlos – 13 Punkte aus sechs Begegnungen – hat eine vermeintlich leichte Aufgabe vor der Brust. Am Sonntag gastiert der Achte TSV Baumbach um 15.30 Uhr beim Tabellenzweiten aus Ludwigsau, der zuletzt zwei leichte Siege auswärts eingefahren hat. 4:1 in Kerspenhausen bei Niederaula II und 8:0 beim TSV Braach. Paco Garcia weiß, dass die Partie in Kerspenhausen kein Aushängeschild für seine Mannschaft war. „In Braach haben wir es dann besser gemacht.“ Und den Lohn dafür eingefahren.

Der kommende Gegner Baumbach hatte schon am vergangenen Wochenende dem Vierten Werratal Kopfzerbrechen bereitet. Garcia mahnt eindringlich, obwohl er wieder auf Wojciech Napierela zurückgreifen kann. „Das ist eine sehr unangenehme Mannschaft, die sich gut verstärkt hat. Und Spieler in ihren Reihen hat, die richtig gut Fußball spielen können. Wie zum Beispiel Torben Bämpfer“, weiß der Trainer.

Bämpfer schoss am vergangenen Sonntag Werratal schon früh in der 3. Minute in Führung. „Danach ist alles gegen uns gelaufen“, berichtet Christian Kraus von der FSG Werratal. „Es lief dann nur in eine Richtung. Wir hatten bestimmt 20 Chancen, die vielleicht drei“, ergänzt der Spieler der Gastgeber. Baumbach verteidigte tapfer – der Ball wollte aber einfach nicht ins Tor. In der Schlussphase liefen die Gäste noch einen Konter zum 2:0, ehe Spielertrainer Alin Cotan noch verkürzen konnte. Gegen Haselgrund/Breitenbach am Sonntag (15.30 Uhr/Sportplatz Heringen) muss vieles besser werden. Kraus rechnet damit, dass es personelle Veränderungen geben wird. Ganz allein schon deswegen, weil einige leichte Blessuren und Verletzungen aufgetreten sind.

Die SG Sorga/Kathus erwartet als Elfter den Tabellennachbarn Niederaula/Kerspenhausen II – Beginn ist am Sonntag um 15.30 Uhr. Eine machbare Aufgabe für die Gastgeber, die sich in dieser Serie im Umbruch befinden. Nicht nur der Trainer ist neu – David Siegert kam im vergangenen Jahr als Nachfolger von Mike Porsche – sondern auch ein Teil der Mannschaft. Ältere Spieler, wie zum Beispiel Jan Röth, André Kiepfer oder Jan Englich haben aufgehört oder spielen Reserve. Dagegen sind Talente wie Robin Rüger, Dominik Dratwa oder Fabian Kimmel und Martin Waldeck in die Mannschaft aufgerückt, die ihre Sache schon recht ordentlich machen. Einige Ergebnisse, auch gegen Spitzenteams, fielen recht knapp aus.

Auch der SV Unterhaun, der am Sonntag (15.30 Uhr) den SV Großenbach empfängt, ist weiter im Aufwind. Als Vierter liegen die „Wölfe“ in Lauerstellung hinter Großentaft und Rasdorf. Spitzenreiter Burghaun muss am Sonntag das Spitzenspiel in Großentaft bestreiten – Ausgang offen.

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