Tischtennis-DM

Lemmer und Klee verpassen Medaillen knapp

Haderte mit den Leistungen im Doppel: die Baunatalerin Alena Lemmer.
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Haderte mit den Leistungen im Doppel: die Baunatalerin Alena Lemmer. Foto: Marco Steinbrenner

Alena Lemmer aus Baunatal und Sophia Klee aus Niestetal haben bei der Deutschen Tischtennis-Meisterschaft in Chemnitz nur knapp Medaillen verpasst.

VON MARCO STEINBRENNER

ChemnitzGroße Enttäuschung bei Alena Lemmer: Die Tischtennisspielerin aus Baunatal verpasste bei den Deutschen Meisterschaften in Chemnitz knapp eine Doppel-Medaille. An der Seite von Katharina Michajlova (Staffel) reichte im Viertelfinale gegen Franziska Schreiner/Yuki Tsutsui (Hofstetten/Bad Driburg) eine 11:6, 11:6, 6:11, 10:6-Führung nicht zum Sieg. Lemmer/Michajlova ließen vier Matchbälle aus und verloren noch im fünften Durchgang 4:11. „Am Ende haben wir zu viele leichte Fehler gemacht“, sagte die Bundesligaspielerin aus Langstadt.

Im Einzel feierte Lemmer zunächst einen 4:0-Pflichtsieg gegen Maria Shiiba (Hannover). Im Achtelfinale erwies sich die an Position zwei gesetzte Kristin Lang (Kolbermoor) bei der 6:11, 5:11, 9:11, 9:11-Niederlage als eine Nummer zu groß. „Das war die schlechteste Auslosung, die ich nur bekommen konnte“, ärgerte sich die Baunatalerin. Im Mixed verlor Lemmer an der Seite von Julian Mohr (Neckarsulm) direkt in Runde eins gegen Michajlova und Alexander Flemming (Hilpoltstein).

Sophia Klee vom SC Niestetal fehlte im Doppel- und Mixed-Wettbewerb nur ein Erfolg zum Sprung auf das Podium. An der Seite von Janina Kämmerer (Langstadt) gab es im Viertelfinale gegen die an Position zwei eingestuften Lang und Nadine Bollmeier (Bad Driburg) ein 1:3. „Wir lagen 1:0 und 10:8 vorne. Leider ließen wir zwei Satzbälle liegen. Anschließend wurden unsere Gegnerinnen immer besser“, sagte die 16-Jährige. Auch im Mixed an der Seite von Fanbo Meng (Fulda) kam das Aus in der Runde der letzten Acht. Nach vier Abschnitten setzten sich Franziska Schreiner/Tobias Hippler (Hofstetten/Celle) durch. „Wir hätten gewinnen können. Am Ende sind uns ein paar Fehler zu viel unterlaufen.“

Im Einzel zog Klee durch ein 4:1 gegen Caroline Hajok (Hannover) ins Achtelfinale ein. Auch gegen Nationalspielerin Sabine Winter (Schwabhausen) waren Siegchancen vorhanden. „Ich lag noch 11:7 und 9:8 vorn“, erinnert sich die Erstligaspielerin aus Bad Driburg. „Danach bin ich zu passiv und Sabine wurde immer sicherer geworden.“

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