ADAC GT4 Germany-Serie: Rennen in Spielberg

Motorsport: Lenerz fährt mit Partner auf die Plätze fünf und acht

Startet in der ADAC GT4 Germany-Serie: Marcel Lenerz, 23-jähriger Rennfahrer aus Ludwigsau.
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Startet in der ADAC GT4 Germany-Serie: Marcel Lenerz, 23-jähriger Rennfahrer aus Ludwigsau.

Der Ludwigsauer Marcel Lenerz hat auch beim zweiten Lauf der ADAC GT4 Germany am österreichischen Red Bull Ring eine starke Performance abgeliefert.

Spielberg - Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Michael von Zabiensky fuhr der Schubert Motorsport-Pilot den 431 PS starken BMW M4 GT4 gekonnt über den 4318 Meter langen Rundkurs in der Steiermark.

Der 23-Jährige gab sich mit den Plätzen 11 und 17 in den freien Trainings am Freitag nicht zufrieden. Und auch im Zeittraining am Samstag stellte sich der gewünschte Erfolg noch nicht ein. Der Schubert-BMW landete auf Platz 17. Im ersten Rennen hielt Teamkollege Michael von Zabiensky in der ersten Hälfte den BMW auf Kurs und übergab zur Mitte des Rennens den M4 an Lenerz.

Der feuerte dann eine Leistung ab, auf die er selbst im Vorfeld keinen Cent gewettet hätte: „Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir das Zeug zum Gewinnen haben. Dass unser Auto am Samstag mit gebrauchten Reifen eine so unglaubliche Balance entwickelte, hat mich extrem erstaunt. Das war gigantisch“, jubelte der Hesse über den fünften Gesamtplatz. Wichtige Punkte in der Meisterschaft waren somit verbucht.

Doch was war am Sonntavormittag beim zweiten Zeittraining los? Der Schubert BMW kam über den 16. Platz nicht hinaus. „Wir haben keine Ahnung was da passiert ist. Das Setup war mit neuen Reifen keine Zehntelsekunde schneller als mit gebrauchten. Vielleicht habe ich es nicht geschafft, die neuen Reifen optimal zu nutzen. Vielleicht waren sie zu kalt“, rätselte der BMW-Pilot.

Sollte es mit Platz 16 eine Parallele zum Samstagsrennen geben? Lenerz’ Antwort: „Das Auto lag leider nicht so gut wie am Vortag. Im Rennen kam noch hinzu, dass die Traktionskontrolle zu stark eingriff. Sie regelte mich „langsamer“. Das war so unangenehm, dass ich sie ausschaltete und von nun an im Zweikampf alles mit Gefühl und meinem rechten Fuß regeln musste. Nicht leicht, zumal der BMW den Motor vorne und den Antrieb hinten hat. Es war sehr schwierig, die komplette Kontrolle zu wahren. Hinzu kam, dass uns ein bisschen Top Speed auf den Geraden fehlte.“

Nach dem Fahrerwechsel lief es für seinen Teamkollegen Michael von Zabiensky nicht besser. Dennoch schaffte er es, den BMW letztlich auf einen guten achten Platz abzustellen. Lenerz: „Wir haben eine super Leistung vom gesamten Team gesehen. Ich bin mir sehr sicher, dass Schubert Motorsport den BMW auf den Kopf stellen wird, damit wir in Zandvoort in vier Wochen wieder konkurrenzfähig an den Start gehen können.“

Von Michael Schulz

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