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Letzte Ausfahrt: Hofgeismar - Hersfelds Handballer müssen noch einmal reisen

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Zukunft ungewiss: Hersfelds Trainer Christian Weiß.
Zukunft ungewiss: Hersfelds Trainer Christian Weiß. © Hartmut Wenzel

Mit einer recht weiten Auswärtsfahrt endet die Saison für die Handballer des TV Hersfeld in der Landesliga Nord. Am Samstag (19 Uhr, Hofgeismar) treten die Hersfelder bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein an.

Bad Hersfeld - Die Gastgeber stehen neben Wollrode als Absteiger fest – für den TVH wird es am Saisonende lediglich zum drittletzten Tabellenplatz reichen. Davor rangiert Nachbar TG Rotenburg.

90 Kilometer Anreise und ein Spiel ohne sportlichen Wert. Was ist da von Hersfelds Handballern noch zu erwarten? Trainer Christian Weiß formuliert es so: „Wir wollen einen versöhnlichen Abschluss und sind froh, diese Saison dann endlich abzuhaken.“ Er hoffe, dass seine Mannschaft die nötige Motivation mit nach Nordhessen bringe, räumt aber ein: „Die Vorzeichen sind nicht besonders gut. Aber es liegt an uns, was wir daraus machen.“

Die Vorbereitung auf das letzte Saisonspiel laufe nicht rund, berichtet Weiß. Dienstag habe man nur mit einer kleinen Gruppe trainiert – am heutigen Freitag könne man nicht trainieren, weil die zweite Mannschaft ihr vorletztes Saisonspiel gegen Vogelsberg bestreitet (siehe Artikel rechts). Lukas Berger ist weiterhin verletzt, Finn Henning wird in der A-Jugend spielen müssen. „Es ist so, wie es ist“, sagt Weiß.

Ob er auch in der nächsten Saison Trainer des TVH sein werde, sei noch nicht geklärt. „Ich habe mit den Spielern gesprochen und die Signale für die nächste Saison sind größtenteils positiv“, erklärt er. An ihn persönlich sei aber zuletzt niemand der Verantwortlichen herangetreten.

Karl-Heinz Hüter bestätigt das. „In der nächsten Woche werden wir mit der Mannschaft die Saison besprechen und auch reinhören, wie sie sich die nächste Saison vorstellen. Danach setzen wir uns mit Christian zusammen. Stand jetzt bleibt er unser Trainer“, sagt Hersfelds Handballchef. (Von Sascha Herrmann)

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