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Letzte Chance für den VfL Wanfried: Topspiel gegen die SG HNU

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Von: Stefan Konklowsky

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Marcell König vom VfL Wanfried (links) freut sich auf die Begegnung mit der SG HNU, bei der in der KOL-Aufstiegsrunde bereits jetzt viel auf dem Spiel steht.
Marcell König vom VfL Wanfried (links) freut sich auf die Begegnung mit der SG HNU, bei der in der KOL-Aufstiegsrunde bereits jetzt viel auf dem Spiel steht. © Stefan Konklowsky

Fußball-Kreisoberliga: Während HNU den Vorschusslorbeeren in der Aufstiegsrunde bisher gerecht geworden ist, rennt der VfL Wanfried hinterher. Wir sprachen Wanfrieds Kapitän darüber.

Wanfried – Der VfL Wanfried steht in Sachen Aufstieg bereits mit dem Rücken zur Wand und ist im Werrastadion am Sonntag gegen die SG HNU (15 Uhr) zum Siegen verdammt, soll der Traum nicht bereits beendet sein. Über die Situation in Wanfried und das Spiel haben wir im Interview mit VfL-Kapitän Marcell König gesprochen.

Marcell, wie ist die Lage beim VfL Wanfried?

Sicherlich hatten wir uns zum Start etwas mehr als sechs Punkte aus zwei Spielen erhofft. Bei HNU kann man allerdings verlieren und in Wichmannshausen ist alles schiefgelaufen. Angefangen von den beiden frühen Gegentoren in den ersten fünf Minuten bis hin zu den verletzungsbedingten Auswechslungen kurz darauf. Aber es hilft nichts: Wir müssen nach vorne schauen. Und das werden wir als Mannschaft tun. Die Stimmung ist nach wie vor gut und wir glauben an uns.

Aber ein Sieg ist nun schon Pflicht, oder?

Natürlich. Jeder kann die Tabelle lesen. Bei einem Sieg sind wir wieder im Rennen, bei jedem anderen Ergebnis dürfte es sehr, sehr schwer werden. Aber wir werden bis zum letzten Spiel alles geben. Das sind wir uns und auch unseren Zuschauern schuldig.

Wie schätzt du die SG HNU persönlich ein?

Sie sind seit Jahren eine der besten Mannschaften im Kreis. Mit Wetterau, Pankow, Weishaar und Wittich haben sie auch hervorragende Einzelspieler im Team, die allesamt ein Spiel allein entscheiden können. Von daher dürfen wir sie gar nicht ins Spiel kommen lassen, sondern müssen von Beginn an versuchen, sie in ihrer eigenen Hälfte zu beschäftigen. In der Qualifikationsrunde beim 4:3 hat das sehr gut funktioniert.

Spürt ihr den Druck vor dem Spiel am Sonntag?

Eigentlich nicht. Druck gibt es doch immer im Sport, schließlich will man ja gewinnen. Dafür werden wir alles geben und am Ende sehen, was dabei herauskommt. Für uns wäre es wichtig, dass der eine oder andere Spieler, der zuletzt gefehlt hat, wieder spielen kann, damit wir noch etwas variabler sind. Aber wir haben einen breiten Kader und jeder der aufläuft, wird sich zerreißen. Auf solche Spiele freut man sich als Sportler doch.

Wie endet das Spiel?

Wir gewinnen 2:1, weil wir alles reinwerfen werden, was wir haben und uns am Ende belohnen werden. Zuletzt hatte HNU das Momentum etwas auf seiner Seite, ich hoffe, am Sonntag drehen wir das wieder. Und wenn das gelingt, schauen wir danach mal, wo die Reise hingeht.

Zur Person

Marcell König (32) ist Berufssoldat. Gemeinsam mit Frau Marianne und seinem Sohn wohnt er in Wanfried. In seiner Jugend spielte der torgefährliche Mittelfeldspieler immer für den VfL, ebenso in den ersten Jahren im Seniorenbereich. Zwischen 2011 und 2017 kickte er berufsbedingt in Bayern, bevor er sich nach seiner Rückkehr in die Heimat erneut das VfL-Trikot überstreifte. Neben dem Fußball gehört das Rennradfahren zu seinen Leidenschaften.

(Stefan Konklowsky)

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