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Lewandowski ist Lindemanns Idol

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Mit vollem Einsatz: Der Hersfelder Max Lindemann (Rückennummer 19) von der U17 der SG Barockstadt, erkämpft sich den Ball mit einer Grätsche.
Mit vollem Einsatz: Der Hersfelder Max Lindemann (Rückennummer 19) von der U17 der SG Barockstadt, erkämpft sich den Ball mit einer Grätsche. © privat

Bad Hersfeld – Der Hersfelder Max Lindemann ist in diesen Tagen viel unterwegs. Seit April gehört der 16-jährige Nachwuchsfußballer der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz dem U 17-Kader der Hessenauswahl an. Kürzlich hat er sein erstes Testspiel für die hessische Auswahl bestritten. In Frankfurt wirkte Lindemann beim 2:0-Erfolg gegen eine Auswahl aus Bordeaux eine Halbzeit lang mit.

„Ich war anfangs etwas nervös und brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Am Ende aber war ich mit meiner Leistung ganz zufrieden“, berichtet der talentierte Angreifer, dessen Eltern die ehemalige Bundesliga-Handballerin Tanja Lindemann und Mike Lindemann, einst Torjäger von Ausbach und Asbach und derzeitiger Trainer der SG Wildeck sind. Gute Kritiken bekam Lindemann auch von Auswahltrainer Christoph Liebich.

Nach zwei weiteren Trainingseinheiten in der Sportschule Grünberg – in der Nähe von Gießen – wird sich entscheiden, ob der junge Hersfelder auch beim Heinz-Herbert Kreh-Turnier in Baden Württemberg vom 13. bis zum 15. Mai im Kader der Hessenauswahl stehen wird. Bei diesem Sichtungs-Turnier werden sich die Talente aus Hessen mit denen anderer Landesverbände messen.

Zu den drei Trainingseinheiten im Verein und dem Hessenliga-Spiel am Wochenende kommt neuerdings also auch noch das Stützpunkt-Training des Verbandes hinzu. Max Lindemann nimmt das gern in Kauf, auch wenn neben Fußball und Schule keine Zeit für andere Hobbys bleibt. „Zwischendrin muss ich mich immer mal ausruhen. Viel Freizeit bleibt ja nicht übrig“, sagt der großgewachsene Stürmer, der zurzeit auch schon für die U 19 der Barockstädter in der Abstiegsrunde der Hessenliga aufläuft. Seit vier Jahren spielt Lindemann nun schon für Fulda. Er besucht die 10. Klasse der Modellschule Obersberg und strebt das Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung an. Auch einen Praktikumsplatz hat er schon sicher. „Das läuft alles ganz gut“, sagt der Teenager.

Spieler der U17-Bundesligisten Eintracht und FSV Frankfurt sowie Darmstadt 98 stehen nicht im Kader der Hessenauswahl. Beim Testspielsieg gegen die französische Auswahl gehörten neben Lindemann auch dessen Fuldaer Teamkollegen Erik Fröhlich, Maximilian Trier und Niklas Barthel sowie Can Ay auf Abruf zum Aufgebot. Max Lindemann hat ein gutes Gefühl, dass er auch beim Vergleichsturnier Mitte Mai dabei sein wird. „Ich glaube schon, dass ich ganz gute Chancen habe“, sagt er zuversichtlich.

Robert Lewandowski nennt Max Lindemann sein Vorbild. Er schaue immer ganz genau hin, wenn der Ausnahme-Torjäger seiner Lieblingsmannschaft Bayern München am Ball sei. „Bei Lewandowski sieht alles viel leichter aus als bei anderen. Er ist der komplette Stürmer und hat den absoluten Torinstinkt“, findet Max Lindemann.

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