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Fußball-Gruppenliga: Aufgaben sind lösbar

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Die SG Aulatal (linkes
Die SG Aulatal (vorn Simon Müller) fährt am Sonntag nach Kerzell. © Friedhelm Eyert

Bad Hersfeld – Auswärtsspiele stehen in der Fußball-Gruppenliga am Sonntag für die SG Aulatal, SG Eiterfeld/Leimbach und den FSV Hohe Luft an.

SG Aulatal

Bei der SG Kerzell ist die Mannschaft von Trainer Martin Friedrich am Sonntag ab 15 Uhr gefordert. Nach vier Siegen und einer Niederlage sind die Aulataler noch immer ungeschlagen. Dementsprechend reist die „Mannschaft der Stunde“ mit breiter Brust in den Ortsteil der Gemeinde Eichenzell.

„Wir bestätigen zurzeit die guten Leistungen der letzten Saison. Das konnte man vielleicht nicht auf Anhieb so erwarten, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagt Friedrich. Vom guten Start wolle man sich aber nicht blenden lassen. „Jedes Gruppenliga-Spiel ist eng, und wenn wir nur 97 Prozent abrufen, wird das oft nicht reichen“, sagt er.

Die nächsten Gegner nach Kerzell heißen Hofbieber (H), Hosenfeld (A) und Lütter (H). Für Aulatal besteht also schon früh in der Saison die Möglichkeit, sich entsprechend Luft zu den unteren Tabellenregionen zu verschaffen. Und sich stattdessen vielleicht sogar im oberen Drittel festzusetzen. „Da erwarten uns mittlerweile vielleicht sogar einige. Ich sehe das etwas nüchterner, aber würde mich freuen, wenn es so käme“, meint Friedrich. Schlimm erwischt hat es Youngster Daniel Simenkov, der einen Kreuzbandriss davongetragen hat. Routinier Steffen Schneider muss wegen einer Muskelverletzung passen.

SG Eiterfeld/Leimbach

Nur 0:0 gegen Hosenfeld auf eigenem Platz: Mit dem letzten Ergebnis seiner Mannschaft konnte Trainer Ante Markesic nicht zufrieden sein. Nach vier Siegen war es der erste Punktverlust des Vizemeisters der vergangenen Saison. Das lag vor allem daran, dass man sich die Zähne an Hosenfelds überragendem Keeper Ahmed Hadzic – er stand letzte Saison noch im Eiterfelder Tor – die Zähne ausgebissen hatte.

Am Sonntag um 15.30 Uhr treten die Eiterfelder bei der TSG Lütter an. Der Aufsteiger belegt nach sechs Spielen mit fünf Zählern Tabellenplatz elf. Alles andere als der fünfte Saisonsieg für Markesic und Co. wäre als Überraschung einzuordnen.

„Wir haben gegen Hosenfeld nicht schlecht gespielt, es hat nur ein Tor gefehlt. Deshalb haben wir das schnell abgehakt“, sagt der Eiterfelder Coach. Man müsse weitermachen, die dominante Spielweise beibehalten und im letzten Angriffsdrittel vielleicht auch noch etwas mehr ins Risiko gehen. „In Lütter ist der Platz groß, das müsste uns entgegenkommen, wenn der Gegner wieder tief steht wie zuletzt“, spekuliert Markesic. Teamkapitän Kevin Kurz ist verletzt, Niclas Hartwig gesperrt und Fabio Witzel am Sonntag verhindert.

FSV Hohe Luft

Zwar geht es für den FSV Hohe Luft am Sonntag (15.30 Uhr) zur vermeintlich leichten Aufgabe beim punktlosen Schlusslicht Oberzell/Züntersbach, doch Trainer Waldemar Hafner hebt mahnend den Finger. „Diese Spiele sind oft schwerer als gegen Teams von oben. Es gilt, nicht überheblich zu agieren und aus wenig diesmal mehr zu machen. Aber drei Punkte sollten schon unser Ziel sein.“

Allgemein ist Hafner mit dem bisherigen Verlauf nach dem souveränen Aufstieg zufrieden, nicht aber mit der Ausbeute. Die Partien gegen Horas und Künzell hätten seiner Meinung nach gewonnen werden müssen, um sich früh Luft zu verschaffen. Oft fehlten diese Punkte dann am Ende, wenn es eng werde. Doch dafür müsse der Angriff effizienter und insgesamt konzentrierter agiert werden. „In dieser Klasse hast du weniger Chancen, die du einfach nutzen musst“, meint Hafner. Mit der Abwehr seines Teams, das am Sonntag mit voller Kapelle antreten kann, ist er hingegen zufrieden – resultieren die meisten Gegentore bislang doch aus Standardsituationen.

Mitarbeit: Michael Rimkus

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