Caldenerin verpasst Qualifikationsnorm knapp

Mackewitz erstmals unter 25 Sekunden

Dortmund. Bei einem mit einigen WM-Teilnehmern von Moskau besetzten Hallensportfest in Dortmund waren die Leichtathleten der LG Reinhardswald in hervorragender Verfassung.

Steil nach oben zeigt die Formkurve bei Janine Mackewitz. Bereits bei den Hessischen Hallenmeisterschaften in Frankfurt hatte die Caldenerin als Vierte einen neuen Kreisrekord über 200 Meter aufgestellt. In der Helmut-Körnig-Halle legte sie noch einmal einen drauf und blieb erstmals unterm Hallendach unter 25 Sekunden. In 24,91 Sekunden pulverisierte sie als Fünfte ihre alte Bestmarke von 25,15 Sekunden. Einziger Wermutstropfen war die um elf Hundertstelsekunden knapp verpasste Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig. Bedenkt man aber, dass ihre Hallenbestzeit im Vorjahr noch bei 25,24 Sekunden stand, kann Mackewitz sehr optimistisch auf die Freiluftsaison blicken.

Auch auf der kurzen Sprintstrecke über 60 Meter glänzte Mackewitz mit einer neuen persönlichen Bestleistung. 7,76 Sekunden sprintete sie im Vorlauf über 60 Meter. Im Finale reichten 7,88 Sekunden noch für Rang fünf.

Die 4x200-Meter-Staffel der Frauen näherte sich auf Platz drei in der Besetzung mit Mackewitz, Nora Lehnebach, Vanessa Grimm und Julia Krug (alle TSG Hofgeismar) in 1:44,15 dem Kreishallenrekord bis auf zwei Zehntelsekunden. Damit rückten sie auch in der aktuellen Landesbestenliste auf den dritten Rang hinter den Staffeln der Frankfurter Eintracht und der TSG Gießen-Wieseck.

Im Weitsprung der Frauen siegte überraschend Nora Lehnebach mit 5,56 Metern. Sie setzte sich mit fünf Zentimetern Vorsprung gegen die Kölnerin Caroline Bechtel durch.

Auch mit Nadja Streges (SV Espenau) erstem Platz in der weiblichen Jugend U20 hatte man nicht unbedingt gerechnet. Sie knackte mit 5,04 Metern als einzige Teilnehmerin ihrer Altersklasse die Fünf-Meter-Marke.

Mit zwei Siegen in der weiblichen Jugend U18 hatte Vanessa Grimm einen erfolgreichen letzten Formtest vor den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften am kommenden Wochenende in Frankfurt. Im Hochsprung ließ sie die Konkurrenz klar hinter sich. Mit 1,64 Metern verpasste Grimm den Kreisrekord von Tanja Schmitt (SV Trendelburg) nur um zwei Zentimeter.

Der Sieg im Kugelstoßen fiel mit 11,90 Metern und mehr als einem Meter Vorsprung auf die Niederländerin Carlijn ter Laak ebenfalls deutlich aus.

Dreisprunghessenmeisterin Julia Krug kam auf Rang drei im 60-Meter-Endlauf der weiblichen Jugend U20. In 8,27 Sekunden war sie drei Zehntelsekunden schneller als im Dezember in Paderborn. (zah)

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