Nachwuchsspieler der DJK Northeim waren bei den FISEC-Games auf Malta

Stolzes Quartett: Die Northeimer (von links) Tilman Barke, Florian Hädicke, Jonas Kühne und Luca Dierks. Foto: fa

Malta. Einen nicht ganz alltäglichen sportlichen Ausflug haben vier Nachwuchs-Volleyballer der DJK Northeim hinter sich.

Sie waren jetzt bei den FISEC-Games auf Malta, traten dort gegen internationale Konkurrenz an und brachten immerhin noch eine Bronzemedaille mit zurück nach Hause. Die FISEC ist die internationale Dachorganisation der Sportgemeinschaft katholischer Schulen, mit denen der DJK-Sportverband kooperiert. Nun trafen sich 750 Jugendliche aus über zehn Ländern auf der Mittelmeerinsel, um in den Sportarten Basketball, Volleyball, Fußball, Futsal, Schwimmen und Leichtathletik gegeneinander anzutreten.

Sportlich nichts zu holen

Mit Delegationsleiter Siegfried Balk, dem Vizepräsidenten des DJK-Sportverbandes, machten sich in diesem Jahr einzig die Volleyballer mit einer männlichen Jugend (Jahrgänge 1999 bis 2001) auf den Weg nach Malta. Von der DJK Kolping Northeim wurden vier Spieler in das Aufgebot berufen: Luca Dierks, Tilmann Barke, Florian Hädicke und Jonas Kühne. Ihre Mitspieler kamen aus Saarbrücken, Delbrück, Ehingen, Vierlinden (Duisburg) und Colditz (Sachsen).

Schon im ersten Spiel gegen den späteren Turniersieger Flandern zeigte sich, dass die DJK-Mannschaft einen sehr schweren Stand haben würde. Die Partie wurde 0:3 (15:25, 9:25, 7:25) gegen einen sehr spielstarken, aber auch deutlich älteren Gegner verloren. Im zweiten Anlauf gegen Frankreich gab es ein ähnliches Bild. Die DJK-Jungs hielten gut mit, mussten sich aber in den entscheidenden Situationen geschlagen geben. Am Ende hieß es auch hier 0:3 (19:25, 19:25, 17:25). Zwar stand die Truppe in der Rückrunde vor einem Satzgewinn, doch auch hier behielten die favorisierten Nationen stets die Oberhand.

Enttäuscht waren die Northeimer dennoch nicht. Luca Dierks: „Sportlich hinkten wir hinter den anderen Nationen zwar hinterher, aber dennoch hatten wir immer wieder starke Phasen.“ Auch Tilman Barke will diese Reise nicht missen. „Das war eine tolle Erfahrung. Wir haben uns alle bestens verstanden. Natürlich hätten wir auch gerne ein Spiel gewonnen, aber das sollte wohl nicht sein.“ Jonas Kühne: „Die FISEC-Games waren sehr gut organisiert. Leider haben wir jedes Spiel 0:3 verloren, aber wir haben viel dazu gelernt und Spaß gehabt. Das Team ist in kurzer Zeit sehr gut zusammengewachsen.“

Bei der Abschlussfeier bekam das DJK-Team für das faire Verhalten auf und neben dem Feld sowie das unermüdlichen Anfeuern die Fair-Play-Trophy verliehen. (fa)

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